Elefanten-Boy (GB 1937- DF 1937)

Elefanten-Boy
Originaltitel: Elephant-Boy
Produktion: London Films (Alexander Korda), GB, 1937
Regie: Robert Flaherty, Zoltan Korda
Deutsche Fassung: Tobis-Melofilm, Berlin
Dialogregie: ?
Dialogbuch: ?
Synchronaufnahmen:  Tobis-Atelier, Berlin-Johannisthal
Tonsystem: Western-Electric (GB) – Tobis/Klangfilm (D)
Deutscher Verleih: ?
Deutsche Erstaufführung:  05.07.1937

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Toomai                   –  Sabu                                       – ?
Jäger Petersen      – Walter Hudd                       Fritz Ley
Machua Appa        – Allan Jayes                          Wolf Trutz
Vater                       – W.E. Halloway                    Herbert Gernot

Der Film kam 1959 in neuer Synchronfassung heraus, mit den Stimmen von Heinz Kühsel (Sabu), Rolf Mamero (Hudd), Walter Grüters (Jayes) und Walter Klam (Halloway).

Leider konnte ich bislang den Sprecher von Sabu aus der Synchronfassung aus 1937 nicht herausfinden. Wer Infos dazu hat, bitte per Mail an kinofilmfan@AOL.com bzw. unten im Kommentar. Besten Dank!

Inhalt:

Der kleine Toomai lebt mit seinem Vater und dem Elefanten „Kala Nag“im indischen Fürstentum Mysore. Als der Jäger Petersen auf Elefantenfang gehen will, sind Toomai und sein Vater dabei. Durch Unachtsamkeit kommt Toomais Vater ums Leben. Der Elefant „Kala Nag“ soll getötet werden. Petersen kann das verhindern, doch Toomai ist schon mit ihm geflohen. Im Dschungel stößt Toomai auf eine Elefantenherde. Auf dem Rücken „Kala Nags“ sieht er Elefanten tanzen. Als Petersen wieder auf Toomai trifft, kann die Jagd erfolgreich beendet werden. Toomai wird von Machua Appa zu einem „Mahut“ ausgebildet.

Anmerkungen:

Der erste Spielfilm des damaligen indischen Kinderstars Sabu (1924-1963). Nach „Elefantenboy“ folgten Filme wie „Der Dieb von Bagdad“ (1940) und „Das Dschungelbuch“ (1942). 1944 wurde Sabu US-Bürger und nahm am Krieg teil. Als Erwachsener konnte er nie an seine Erfolge als Kinderstar anknüpfen. 1960 war er in der deutschen Coproduktion „Die Herrin der Welt“ zu sehen. Er starb am  2. Dezember 1963 an einem Herzinfarkt.

Fritz Ley (1901-1980) gehörte zu den deutschen Synchronsprechern der ersten Stunde. Er war schon 1930 in der ersten Synchronfassung von „Im Westen nichts Neues“ als Stimme von Lew Ayres zu hören. Er war noch bis Anfang der 1950er Jahre als Synchronschauspieler tätig.

Ausschnitte aus „Elefantenboy“ (Synchronfassung 1937):

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