Die weiße Schwadron (I 1936 – DF 1938)

die weisse schwadron 3

Die weiße Schwadron
Originaltitel: La Squadrone Bianco
Produktion: E.N.I.C., Italien (1936)
Regie: Augusto Genina
Deutsche Fassung: Lüdtke, Dr. Rohnstein & Co., Berlin
Dialogregie: Kurt Werther
Dialogbuch: Wolfgang Böttcher
Tonsystem: RCA-Photophone ((I) – Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih: DiFu- Deutsch-Italienische Film-Union
Deutsche Erstaufführung:  Oktober (?) 1938

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Hauptmann Santelia           – Fosco Giachetti               – Werner Schott
Lt. Mario Ludovici                – Antonio Centa                 – Oskar Schättiger
Cristiana                                 – Fulvia Lanzi                      – Cecilie Gelers
Paola                                         – Francesca Dalpe             – Aenne Bruck
Lt. Fabrizi                                – Guido Celano                   – Ernst Rotmund
Hauptmann Donati              – Olinto Cristina                – Alfred Haase
El Fennek                                – Cesare Polacco                 – C.W. Burg
Belkeir                                      – Mohamed Ben Mabruk – Franz Weilhammer
Marcello                                   – ??                                          – Hans Kühlewein

Inhalt:

Der junge Leutnant Ludovici wird nach Libyen versetzt und muss dafür seine Geliebte Cristiana verlassen. Ludovicis Vorgesetzter, Hauptmann Santelia, hält zunächst nichts von Ludovici. Doch in einem Kampf gegen Rebellen beweist er seine Qualitäten.

Anmerkungen:

„Die weiße Schwadron“ war der erfolgreichste italienische Film im Deutschland der 1930er Jahre.

Oskar Schättiger (1908-1965) wurde bis zum Kriegsende immer wieder für Synchronrollen engagiert. Seinen einzigen Filmauftritt hatte er 1939 in „Die unheimlichen Wünsche“. Der politisch Interessierte Schättiger  gehörte eher dem linken Spektrum an. Durch seine Tätigkeit am Deutschen Theater unter Heinz Hilpert blieb er zunächst relativ geschützt. In der Spielzeit 1943/44 wurde eine linke Widerstandsgruppe am DT denunziert; Oskar Schättiger verhaftet. Auf Fürsprache Hilperts kam er mit einer Haftstrafe davon. Nach dem Krieg spielte weiterhin unter dem Intendanten Heinz Hilpert am Deutschen Theater, jetzt in Göttingen. Er starb am 24.02.1965 in Göttingen, im Alter von nur 56 Jahren.

schaettiger-oskar
Oskar Schättiger

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s