Zwischen Abend und Morgen (F 1935 – DF 1936)

zwischen abend und morgen

Zwischen Abend und Morgen
Originaltitel: Veille d’Armes
Produktion: Imperial Films, Frankreich, 1935
Regie: Marcel L’Herbier
Deutsche Fassung: Lüdtke, Dr. Rohnstein & Co., Berlin
Dialogregie: ?
Dialogbuch: ?
synchronisiert im Juli/August 1936
Tonsystem:
  Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih:  Ufaleih, Berlin
Deutsche Erstaufführung:  07.05.1936, Berlin (Capitol, OmU)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Kapitän z.S. de Corlaix          – Victor Francen          Werner Pledath
Jeanne, seine Frau                  – Annabella                    – Viktoria von Ballasko
Alice, ihre Schwester             – Rosine Derean          Lore Schubert
KptnLt. Brambourg                  – Pierre Renoir             Alfred Beierle
Vizeadmiral Morbraz             – Gabriel Signoret       Alfred Haase
Olt. z.S. d’Artelle                    – Robert Vidalin           Harry Giese
Matrose Leduc                          – Roland Toutain         – ?
Vertreter der Anklage            – Arvel                            – Erich Dunskus
Verteidiger                                – Narlay                          – Eduard Bornträger

weiterer Synchronsprecher: Franz Weilhammer

Inhalt:

Der Kreuzer „Alma“ unter dem Kommando von Kapitän de Corlaix ist in den Hafen von Toulon eingelaufen. Aber niemand darf von Bord. Offiziell, weil am Abend ein Ball stattfindet, inoffiziell, weil der irmenische Panzerkreuzer „Stemko“ harmlose Frachtschiffe im Mittelmeer bedroht. Abends beginnt der Ball und jeder bewundert die junge Ehefrau des Kommandanten, Jeanne. Da kommt ein junger Offizier an Bord, Olt. d’Artelle. D’Artelle und Jeanne kennen sich von früher, leugnen es aber. Jeanne möchte den jungen Oberleutnant sprechen, wird aber versehentlich in seiner Kabine eingesperrt. Da erhält die „Alma“ den Befehl zum Auslaufen- und Jeanne kann nicht von Bord. Die „Alma“ ist auf hoher See im Nebel- es ist kaum etwas zu sehen. Da bemerkt man ein Schiff. DeCorlaix lässt Geheimsignale geben. Antwortet das andere Schiff richtig, ist es ein Franzose. Der erste Offizier Brambourg ist bei den Signalen dabei. Bei dem anderen Schiff handelt es sich um den Panzerkreuzer „Stemko“- und der feuert sofort einen Torpedo ab. Auch deCorlaix lässt nun feuern- beide Schiff sinken. D’Artelle wird getötet, Brambourg hat sein Gedächtnis verloren. So steht nun der Kapitän vor dem Kriegsgericht, um sich vor dem Verlust des Schiffes zu verantworten. Es steht schlecht um deCorlaix, denn niemand kann bezeugen, dass der „Stemko“ mit den richtigen Signalen geantwortet hat. Da tritt Jeanne vor das Gericht. Sie bezeugt, dass sie in der Kabine war und mitbekommen hat, dass auch Brambourg von den Signalen wusste- und nun erinnert sich auch der erste Offizier wieder. Daraufhin wird deCorlaix freigesprochen. Als ein Brief von D’Artelle auftaucht, den dieser an den Kapitän geschrieben hat und alles erklärt, ist auch die Ehe des Kapitäns gerettet.

Anmerkungen:

Der belgische Schauspieler Victor Francen wurden in den 1930er Jahren öfters von Werner Pledath gesprochen, neben diesem Film u.a. noch in „Der König“ oder in „Gebrandmarkt“.

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