Melodie der Liebe (I 1940 – DF 1941)

Melodie der liebe
ital. Filmplakat

Melodie der Liebe
Originaltitel: Amami, Alfredo!
Produktion: Grandi Film, Italien, 1940
Regie: Carmine Gallone
Deutsche Fassung: Lüdtke & Dr. Rohnstein, Berlin
Dialogregie: ?
Dialogbuch: ?
Tonsystem: RCA-Photophone (I) – Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih:  DiFU – Deutsch-Italienische Film-Union
Deutsche Erstaufführung:  18.04.1941

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Maria Dalgeri                            – Maria Cebotari              dto.
Komponist Giacomo Varni   – Claudio Gora                  Harry Giese
Luisa Traller                              – Lucie Englisch               dto.
Cecé                                             – Paolo Stoppa                  Christian Gollong
Romanelli                                  – Luigi Almirante             Alfred Haase
Intendant                                  – Aristide Baghetti           Werner Pledath

Inhalt:

Die berühmte Sängerin Maria Dalgeri hat sich in den jungen Komponisten Varni verliebt. Dann soll Giacomo Varnis Erstlingswerk aufgeführt werden- mit Maria Delgeri in der Hauptrolle. Doch kurz vor der Premiere bricht Maria auf der Bühne zusammen. Der Arzt rät der Sängerin, nie mehr auf der Bühne zu singen. Das wiederum scheint das Aus für Varnis Oper zu sein: denn Bedingung für die Aufführung ist, dass Maria die Hauptpartie singt…

Anmerkungen:

Ab 1940 wurden in Deutschland vor allem italienische Produktionen die US-Filme in den deutschen Kinos ersetzen. Doch das konnten sie weder quantitativ noch qualitativ. Der hier besprochene Opernfilm „Melodie der Liebe“ gehörte 1941 noch zu den beliebtesten der ausländischen Filme; an die Beliebtheit der deutschen Produktionen kamen sie jedoch nie heran.
Die deutschsprachigen Darstellerinnen Maria Cebotari und Lucie Englisch synchronisierten ihre Rollen selbst.
Eine der Hauptrollen sprach der Schauspieler Christian Gollong. Gollong (1901-1988) wurde in Nied bei Frankfurt/M. geboren und wuchs in Bayern auf. Sein erstes Bühnenengagement hatte er am Lustspielhaus in München. Es folgten Engagements in Meiningen, Aachen, Barmen-Elberfeld (Wuppertal), Dessau und Kassel. Von 1939 bis 1945 war Gollong am Metropol-Theater in Berlin engagiert. In diese Zeit fallen auch seine Filmauftritte in „Kitty und die Weltkonferenz“ (der erste Film von Helmut Käutner), „Heimatland“, „Die kluge Schwiegermutter“ (Hauptrolle!) und „Autobanditen“, die allesamt 1939 entstanden. Zwischen 1941 und 1943 war er dann in rund 25 Synchronrollen zu hören, meist in italienischen Filmen. Nach dem Krieg kehrte Gollong nach Kassel zurück und spielte am Staatstheater in Kassel.

 

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