Kapitän Orlando (I 1940 – DF 1941)

Kapitän Orlando
Szenenfoto mit Paola Barbara, Otello Toso

Kapitän Orlando
Originaltitel: Il Ponte dei Sospiri
Produktion: Scalera, Italien, 1940
Regie: Mario Bonnard
Deutsche Fassung: Lüdtke & Dr. Rohnstein, Berlin
Dialogregie: Kurt Werther
Dialogbuch: Alfred Haase
Tonsystem: RCA-Photophone (I) – Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih:  DiFU – Deutsch-Italienische Film-Union
Deutsche Erstaufführung:  September 1941

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Madonna Imperia                 – Paola Barbara           Elisabeth Lennartz
Orlando (OF:Rolando) Candiano – Otello Toso    Oskar Schättiger
Eleonora Grado                      – Mariella Lotti           Käthe Vanden
Graf Negroni                           – Guilio Donadio         – Alfred Haase
Bertuccio                                  – Virgilio Riento        Christian Gollong
Scalabrino                                – Erminio Spalla        C.W. Burg
Sandrigo                                   – Giorgio Capecchi     Werner Schott
Lando Grado                           – Giacomo Moschini  Wolf Trutz
Davila                                        – Dino di Luca             Hanns Eggerth

weiterer Synchronsprecher: Erich Dunskus

Inhalt:

Der venezianische Kapitän Orlando Candiano fällt in seiner Heimat einer Intrige zum Opfer und landet im Gefängnis. Seine Geliebte Eleonora kann ihn retten. Orlando fährt wieder für Venedig zur See.

Anmerkungen:

Bei dem deutschen Titel könnte man eine Seefahrer-Action-Spektakel á la Errol Flynn erwarten; dem ist allerdings nicht so. Im Vordergrund des Filmes stehen Intrigen und Machenschaften im Venedig des 16. Jahrhunderts. Die Hauptdarstellerin, Paola Barbera, wird in diesem Film von Elisabeth Lennartz synchronisiert. Elisabeth Lennartz (1902-2001) machte ihre Schauspielausbildung in Frankfurt/M. und hatte ihr erstes Bühnenengagement in Leipzig. 1923 spielte sie erstmals im Film („Im Namen des Königs“). Ab 1927 wirkte sie in Berlin, u.a. am Renaissance-Theater. Sporadisch spielte sie in den 1930er Jahre auch in Tonfilmen mit, so in „Ich bei Tag und Du bei Nacht“ (1933, mit Willy Fritsch und Käthe von Nagy). Als Synchronschauspielerin war Elisabeth Lennartz schon in den frühen 1930er Jahren tätig; im Krieg dann auch in Paris bei der Continental-Film. Nach dem Krieg folgte sie ihrem Ehemann Gustav Knuth in die Schweiz. Gelegentlich wirkte sie dann auch am Theater, so am Zürcher Schauspielhaus. Im Kino konnte man sie noch einmal in einem Remake des Rühmann-Filmes „Wenn wir alle Engel wären“ (1956, mit Dieter Borsche, Marianne Koch, Gustav Knuth) sehen.

lennartz-elisabeth
Elisabeth Lennartz

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