Das unheimliche Haus (F 1941 – DF 1943)

das-unheimliche-haus-1942

Das unheimliche Haus
Originaltitel: Les Inconnus dans la Maison
Produktion:  Continental-Films, Paris
Regie: Henri Decoin
Deutsche Fassung: Continental-Films, Paris
Dialogregie: Hans Conradi
Dialogbuch: ?
Tonsystem: Western-Electric
Deutscher Verleih: DFV-Deutsche Film-Vertriebs GmbH
Deutsche Erstaufführung: 10.06.1943, Berlin (Atrium; UT Friedrichsstraße)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Hector Loursat                   –  Raimu                                    Alfred Haase
Nicole Loursat                    – Juliette Faber                       Sabine Peters
Gérard Rogissart                – Jacques Baumier                 Paul Walther
Emile Manu                         – André Reybaz                       Eduard Wesener
Edmond Dossin                  – Marc Doelnitz                       Hugo Schrader
Marcel Destivaux               – Jacques Denoél                    Heinz Herkommer
Luska                                     – Marcel Mouloudji                Carl Balhaus
Marthe Dossin                    – Tania Fédor                           Annegret Riffel
Gerichtspräsident              – Jacques Grétillat                  Siegfried Niemann
Erzähler                                 – (Pierre Fresnay)                   – Rudolf Platte

Inhalt:

Strafverteidiger Loursat lebt in einer kleinen Provinzstadt zurückgezogen in seiner Villa.Nicole, seine Tochter, gehört zu einer Bande Jugendlicher, die aus Langeweile Diebstähle begehen. Dann passiert ein Mord- ein Junge aus der Bande wird der Tat beschuldigt. Loursat übernimmt dessen Verteidigung. Dafür entsagt er sogar dem Alkohol. Es gelingt ihm, den wahren Täter zu überführen.

Anmerkungen:

In der französischen Fassung trägt der Film deutlich antisemitische Züge, die in der deutschen Synchronisation -erstaunlicherweise für die damalige Zeit- abgemildert wurden.
Die weibliche Hauptrolle wurde in der deutschen Fassung von Sabine Peters (1912-1982) gesprochen. Sabine Peters war von 1932 bis 1944 regelmäßig in Kinoproduktionen zu sehen (Ein Schloss in Flandern, 1936; Die vier Gesellen, 1938 oder Friedemann Bach, 1941). Nach dem Krieg spielte sie nur noch in zwei Kinofilmen, beide 1949 gedreht, mit. Sie war verheiratet mit dem Opernsänger Willi Domgraf-Fassbaender (1897-1978), der selbst gelegentlich synchronisierte.

 

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