Datenschutz – Impressum

Datenschutzerklärung

Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte sowie externen Onlinepräsenzen, wie z.B. unser Social Media Profile auf (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Verantwortlicher
Peter Hoffmann
Rotdornweg 3
48653 Coesfeld
Deutschland
Email: kinofilmfan@aol.com
https://dievergessenenfilme.wordpress.com/2018/05/24/datenschutz-impressum/
Arten der verarbeiteten Daten:
– Bestandsdaten (z.B., Namen, Adressen).
– Kontaktdaten (z.B., E-Mail, Telefonnummern).
– Inhaltsdaten (z.B., Texteingaben, Fotografien, Videos).
– Nutzungsdaten (z.B., besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).
– Meta-/Kommunikationsdaten (z.B., Geräte-Informationen, IP-Adressen).
Kategorien betroffener Personen
Besucher und Nutzer des Onlineangebotes (Nachfolgend bezeichnen wir die betroffenen Personen zusammenfassend auch als „Nutzer“).
Zweck der Verarbeitung
– Zurverfügungstellung des Onlineangebotes, seiner Funktionen und Inhalte.
– Beantwortung von Kontaktanfragen und Kommunikation mit Nutzern.
– Sicherheitsmaßnahmen.
– Reichweitenmessung/Marketing
Verwendete Begrifflichkeiten
„Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.

„Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.

„Pseudonymisierung“ die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

„Profiling“ jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftliche Lage, Gesundheit, persönliche Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.

„Auftragsverarbeiter“ eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.
Maßgebliche Rechtsgrundlagen
Nach Maßgabe des Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen die Rechtsgrundlagen unserer Datenverarbeitungen mit. Sofern die Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklärung nicht genannt wird, gilt Folgendes: Die Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer Leistungen und Durchführung vertraglicher Maßnahmen sowie Beantwortung von Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer rechtlichen Verpflichtungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, und die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Wahrung unserer berechtigten Interessen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.
Sicherheitsmaßnahmen
Wir treffen nach Maßgabe des Art. 32 DSGVO unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeit und Schwere des Risikos für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen, geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten.

Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen Zugangs zu den Daten, als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, Löschung von Daten und Reaktion auf Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung, bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren, entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 25 DSGVO).
Zusammenarbeit mit Auftragsverarbeitern und Dritten
Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.).

Sofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“ beauftragen, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO.
Übermittlungen in Drittländer
Sofern wir Daten in einem Drittland (d.h. außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)) verarbeiten oder dies im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter oder Offenlegung, bzw. Übermittlung von Daten an Dritte geschieht, erfolgt dies nur, wenn es zur Erfüllung unserer (vor)vertraglichen Pflichten, auf Grundlage Ihrer Einwilligung, aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen geschieht. Vorbehaltlich gesetzlicher oder vertraglicher Erlaubnisse, verarbeiten oder lassen wir die Daten in einem Drittland nur beim Vorliegen der besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO verarbeiten. D.h. die Verarbeitung erfolgt z.B. auf Grundlage besonderer Garantien, wie der offiziell anerkannten Feststellung eines der EU entsprechenden Datenschutzniveaus (z.B. für die USA durch das „Privacy Shield“) oder Beachtung offiziell anerkannter spezieller vertraglicher Verpflichtungen (so genannte „Standardvertragsklauseln“).
Rechte der betroffenen Personen
Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. 15 DSGVO.

Sie haben entsprechend. Art. 16 DSGVO das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.

Sie haben nach Maßgabe des Art. 17 DSGVO das Recht zu verlangen, dass betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.

Sie haben das Recht zu verlangen, dass die Sie betreffenden Daten, die Sie uns bereitgestellt haben nach Maßgabe des Art. 20 DSGVO zu erhalten und deren Übermittlung an andere Verantwortliche zu fordern.

Sie haben ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen
Widerspruchsrecht
Sie können der künftigen Verarbeitung der Sie betreffenden Daten nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO jederzeit widersprechen. Der Widerspruch kann insbesondere gegen die Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung erfolgen.
Cookies und Widerspruchsrecht bei Direktwerbung
Als „Cookies“ werden kleine Dateien bezeichnet, die auf Rechnern der Nutzer gespeichert werden. Innerhalb der Cookies können unterschiedliche Angaben gespeichert werden. Ein Cookie dient primär dazu, die Angaben zu einem Nutzer (bzw. dem Gerät auf dem das Cookie gespeichert ist) während oder auch nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Als temporäre Cookies, bzw. „Session-Cookies“ oder „transiente Cookies“, werden Cookies bezeichnet, die gelöscht werden, nachdem ein Nutzer ein Onlineangebot verlässt und seinen Browser schließt. In einem solchen Cookie kann z.B. der Inhalt eines Warenkorbs in einem Onlineshop oder ein Login-Status gespeichert werden. Als „permanent“ oder „persistent“ werden Cookies bezeichnet, die auch nach dem Schließen des Browsers gespeichert bleiben. So kann z.B. der Login-Status gespeichert werden, wenn die Nutzer diese nach mehreren Tagen aufsuchen. Ebenso können in einem solchen Cookie die Interessen der Nutzer gespeichert werden, die für Reichweitenmessung oder Marketingzwecke verwendet werden. Als „Third-Party-Cookie“ werden Cookies bezeichnet, die von anderen Anbietern als dem Verantwortlichen, der das Onlineangebot betreibt, angeboten werden (andernfalls, wenn es nur dessen Cookies sind spricht man von „First-Party Cookies“).

Wir können temporäre und permanente Cookies einsetzen und klären hierüber im Rahmen unserer Datenschutzerklärung auf.

Falls die Nutzer nicht möchten, dass Cookies auf ihrem Rechner gespeichert werden, werden sie gebeten die entsprechende Option in den Systemeinstellungen ihres Browsers zu deaktivieren. Gespeicherte Cookies können in den Systemeinstellungen des Browsers gelöscht werden. Der Ausschluss von Cookies kann zu Funktionseinschränkungen dieses Onlineangebotes führen.

Ein genereller Widerspruch gegen den Einsatz der zu Zwecken des Onlinemarketing eingesetzten Cookies kann bei einer Vielzahl der Dienste, vor allem im Fall des Trackings, über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden. Des Weiteren kann die Speicherung von Cookies mittels deren Abschaltung in den Einstellungen des Browsers erreicht werden. Bitte beachten Sie, dass dann gegebenenfalls nicht alle Funktionen dieses Onlineangebotes genutzt werden können.
Löschung von Daten
Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.

Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland, erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 10 Jahre gemäß §§ 147 Abs. 1 AO, 257 Abs. 1 Nr. 1 und 4, Abs. 4 HGB (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handelsbücher, für Besteuerung relevanter Unterlagen, etc.) und 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 Nr. 2 und 3, Abs. 4 HGB (Handelsbriefe).

Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO (Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird.

DISQUS-Kommentarfunktion

Wir setzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten, sicheren und nutzerfreundlichen Kommentarverwaltung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO den Kommentardienst DISQUS, angeboten von der DISQUS, Inc., 301 Howard St, Floor 3 San Francisco, California- 94105, USA, ein. DISQUS ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten: https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000TRkEAAW&status=Active.

Zur Nutzung der DISQUS Kommentarfunktion können Nutzer sich über ein eigenes DISQUS-Nutzer-Konto oder einen bestehende Social-Media-Konten (z.B. OpenID, Facebook, Twitter oder Google) anmelden. Hierbei werden die Anmeldedaten der Nutzer durch DISQS von den Plattformen bezogen. Es ist ebenfalls möglich, die DISQUS-Kommentarfunktion als Gast, ohne Erstellung oder Verwendung Nutzerkontos bei DISQUS oder einem der angegebenen Social-Media-Anbieter, zu nutzen.

Wir betten lediglich DISQUS mit seinen Funktionen in unsere Website ein, wobei wir auf die Kommentare der Nutzer Einfluss nehmen können. Die Nutzer treten jedoch in eine unmittelbare Vertragsbeziehung mit DISQUS, in deren Rahmen DISQS die Kommentare der Nutzer verarbeitet und ein Ansprechpartner für etwaige Löschung der Daten der Nutzer ist. Wir verweisen hierbei auf die Datenschutzerklärung von DISQUS: https://help.disqus.com/terms-and-policies/disqus-privacy-policy und weisen die Nutzer ebenfalls darauf hin, dass sie davon ausgehen können, dass DISQUS neben dem Kommentarinhalt auch deren IP-Adresse und den Zeitpunkt des Kommentars speichert sowie Cookies auf den Rechnern der Nutzer speichert und zur Darstellung von Werbung nutzen kann. Nutzer können jedoch der Verarbeitung ihrer Daten zwecks Darstellung von Anzeigen widersprechen: https://disqus.com/data-sharing-settings.

Kommentare und Beiträge

Wenn Nutzer Kommentare oder sonstige Beiträge hinterlassen, können ihre IP-Adressen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO für 7 Tage gespeichert werden. Das erfolgt zu unserer Sicherheit, falls jemand in Kommentaren und Beiträgen widerrechtliche Inhalte hinterlässt (Beleidigungen, verbotene politische Propaganda, etc.). In diesem Fall können wir selbst für den Kommentar oder Beitrag belangt werden und sind daher an der Identität des Verfassers interessiert.

Des Weiteren behalten wir uns vor, auf Grundlage unserer berechtigten Interessen gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO, die Angaben der Nutzer zwecks Spamerkennung zu verarbeiten.

Auf derselben Rechtsgrundlage behalten wir uns vor, im Fall von Umfragen die IP-Adressen der Nutzer für deren Dauer zu speichern und Cookis zu verwenden, um Mehrfachabstimmungen zu vermeiden.

Die im Rahmen der Kommentare und Beiträge angegebenen Daten, werden von uns bis zum Widerspruch der Nutzer dauerhaft gespeichert.

Kommentarabonnements

Die Nachfolgekommentare können durch Nutzer mit deren Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO abonniert werden. Die Nutzer erhalten eine Bestätigungsemail, um zu überprüfen, ob sie der Inhaber der eingegebenen Emailadresse sind. Nutzer können laufende Kommentarabonnements jederzeit abbestellen. Die Bestätigungsemail wird Hinweise zu den Widerrufsmöglichkeiten enthalten. Für die Zwecke des Nachweises der Einwilligung der Nutzer, speichern wir den Anmeldezeitpunkt nebst der IP-Adresse der Nutzer und löschen diese Informationen, wenn Nutzer sich von dem Abonnement abmelden.

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Einbindung von Diensten und Inhalten Dritter

Wir setzen innerhalb unseres Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Inhalts- oder Serviceangebote von Drittanbietern ein, um deren Inhalte und Services, wie z.B. Videos oder Schriftarten einzubinden (nachfolgend einheitlich bezeichnet als “Inhalte”).

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Youtube

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Verwendung von Facebook Social Plugins

Wir nutzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Social Plugins („Plugins“) des sozialen Netzwerkes facebook.com, welches von der Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland betrieben wird („Facebook“). Die Plugins können Interaktionselemente oder Inhalte (z.B. Videos, Grafiken oder Textbeiträge) darstellen und sind an einem der Facebook Logos erkennbar (weißes „f“ auf blauer Kachel, den Begriffen „Like“, „Gefällt mir“ oder einem „Daumen hoch“-Zeichen) oder sind mit dem Zusatz „Facebook Social Plugin“ gekennzeichnet. Die Liste und das Aussehen der Facebook Social Plugins kann hier eingesehen werden: https://developers.facebook.com/docs/plugins/.

Facebook ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000GnywAAC&status=Active).

Wenn ein Nutzer eine Funktion dieses Onlineangebotes aufruft, die ein solches Plugin enthält, baut sein Gerät eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook auf. Der Inhalt des Plugins wird von Facebook direkt an das Gerät des Nutzers übermittelt und von diesem in das Onlineangebot eingebunden. Dabei können aus den verarbeiteten Daten Nutzungsprofile der Nutzer erstellt werden. Wir haben daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Facebook mit Hilfe dieses Plugins erhebt und informiert die Nutzer daher entsprechend unserem Kenntnisstand.

Durch die Einbindung der Plugins erhält Facebook die Information, dass ein Nutzer die entsprechende Seite des Onlineangebotes aufgerufen hat. Ist der Nutzer bei Facebook eingeloggt, kann Facebook den Besuch seinem Facebook-Konto zuordnen. Wenn Nutzer mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den Like Button betätigen oder einen Kommentar abgeben, wird die entsprechende Information von Ihrem Gerät direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert. Falls ein Nutzer kein Mitglied von Facebook ist, besteht trotzdem die Möglichkeit, dass Facebook seine IP-Adresse in Erfahrung bringt und speichert. Laut Facebook wird in Deutschland nur eine anonymisierte IP-Adresse gespeichert.

Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie die diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer, können diese den Datenschutzhinweisen von Facebook entnehmen: https://www.facebook.com/about/privacy/.

Wenn ein Nutzer Facebookmitglied ist und nicht möchte, dass Facebook über dieses Onlineangebot Daten über ihn sammelt und mit seinen bei Facebook gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, muss er sich vor der Nutzung unseres Onlineangebotes bei Facebook ausloggen und seine Cookies löschen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der Facebook-Profileinstellungen möglich: https://www.facebook.com/settings?tab=ads oder über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/. Die Einstellungen erfolgen plattformunabhängig, d.h. sie werden für alle Geräte, wie Desktopcomputer oder mobile Geräte übernommen.
Erstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke

 

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Die Schlacht (F 1933 – DF 1934)

Die SchlachtCharles Boyer, Annabella, John Loder

Die Schlacht
Originaltitel: La Bataille
Produktion: Liano Films, F, 1933
Regie: Viktor Tourjansky, Nicolas Farkas
Deutsche Fassung: ?
Dialogregie:
Dialogbuch: ?
Deutscher Verleih: ?
Deutsche Erstaufführung: April 1934

Von dem Film wurde 1934 auch eine englische Fassung hergestellt, mit Charles Boyer, Merle Oberon, John Loder

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Yorisaka                     – Charles Boyer          – Hans Meyer-Hanno
Mitsouko Yorisaka   – Annabella                 – Viktoria von Ballasko
Herbert Fergan         – John Loder               – Harry Giese

Inhalt:

Russisch-Japanischer Krieg, 1904: der japanische Offizier Yorisaka setzt seine Ehefrau Mitsouko auf den britischen Militärattachee an, um ihn auszuspionieren. Doch Mitsouko verliebt sich in den Engländer…

Anmerkungen:

Charles Boyer wurde in diesem Film von Hans Meyer-Hanno (3.6.1906 – 20.4.1945) synchronisiert. Meyer-Hanno war überzeugter Kommunist (KPD Mitglied bis 1933) und während des dritten Reichs im Widerstand aktiv. Er gehörte zu den meistbeschäftigten Synchronschauspielern jener Jahre. Meyer-Hanno wurde einige Tage nach dem 20. Juni 1944 während eines Urlaubs im Salzkammergut verhaftet und nach Berlin verbracht (Vorwurf: „Nichtanzeige eines kommunistischen Unternehmens“). Er wurde im Oktober 1944 zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Während der letzten Kriegstage wurde er zum letzten Aufgebot rekrutiert. Dort versuchte er während Schanzarbeiten zu fliehen und wurde von hinten erschossen. Meyer-Hannos jüdische Ehefrau Irene (geb. Sager, 1899-1983) überlebte ihn um beinahe 40 Jahre.

Schüsse in der Wüste (I 1937 – DF 1942)

Schuesse in der Wueste

Schüsse in der Wüste
Originaltitel: Sentinelle di Bronzo
Produktion: Fono Roma, I, 1937
Regie: Romolo Marcellini
Deutsche Fassung: Wien-Film, Wien
Dialogregie: Dipl. Ing. Bernhard Kulisz
Dialogbuch: Dipl. Ing. Bernhard Kulisz
Tonsystem: RCA-Photophone (I) – Tobis/Klangfilm (D)
Deutscher Verleih: Regionalverleihe, u.a.  Urban-Pfeiffer Filmverleih, Ring-Filmgesellschaft
Deutsche Erstaufführung: 16.09.1942

Rolle- Darsteller– Deutsche Stimme:

Hauptmann Negri        – Fosco Giachetti     – Herbert Brunar
Wachtmeister Amato  – Giovanni Grasso   – Teo Prokop
Dahabo                          – Doris Duranti         – (O-Ton)
Elmi                                – Hassan MohamedWolfgang Newerkla
Ibrahim                         – Abdullah Omer      – Heinz Grohmann
Islam                              – Mohamed Aghi AliHermann Laforet
Giama                            – Ali Ibrahim             – Adolf Goerisch

Inhalt:

Ein italienisches Wüstenfort wird von Arabern belagert. Der Film schildert den heldenhaften Kampf von Hauptmann Negri und seinen Männern.

Anmerkungen:

Dieser Film wurde schon 1937 gedreht, kam aber erst im Herbst 1942 in die deutschen Kinos. Paimann’s Filmlisten aus Wien schwärmten damals (im Geist jener Jahre): „Dieser Film empfiehlt sich vor allem durch seine Echtheit: die realistische Szenerie der Wüste und Eingeborene im Ensemble. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die ungemeine gute Synchronisation, welche neben Eingedeutschten auch, durch Fußtexte (Anmerkung: gemeint sind deutsche Untertitel) erläuterte, Dialogstellen im Idiom der Neger bringt. In der Handlung ist der tempoerfüllte Reportagestil gegenüber einer konventionellen Liebesgeschichte im Vordertreffen, auch Paoletti’s Unterhaltungsmusik wirksam. Saubere Bild- und Tontechnik.“

Scheinwerfer im Nebel (I 1942 – DF 1942)

scheinwerfer im nebel

Scheinwerfer im Nebel
Originaltitel: Fari nella nebbia
Produktion: Fauno, Rom, I 1942
Regie: Gianni Franciolini
Deutsche Fassung: Lüdtke & Rohnstein, Berlin, hergestellt im Juni 1942, JOFA-Atelier Berlin-Johannisthal
Dialogregie: Reinhard W. Noack
Dialogbuch: Reinhard W. Noack
Tonsystem: RCA-Photophone (I) – Tobis/Klangfilm (D)
Deutscher Verleih: DiFu – Deutsch-Italienische Film-Union
Deutsche Erstaufführung: 25.11.1942

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Cesare                 – Fosco Giachetti                – Wolfgang Lukschy
Anna                   – Mariella Lotti                   – Erika Goerner
Piera                   – Luisa Ferida                     – Lu Säuberlich
Carlo                   – Antonio Centa                  – Harry Giese
weiterer Synchronsprecher: Christian Gollong

Inhalt:

Der Fernfahrer Cesare hat wenig Zeit für seine Ehefrau Anna. Eines Tages verlässt Anna ihren Ehemann. Cesare will sich mit Piera trösten, doch auch diese verlässt ihn. Währenddessen ist Anna beinahe auf den zwielichtigen Carlo hereingefallen, doch sie besinnt sich und kehrt zu Cesare zurück.

Anmerkungen:

Fosco Giachetti wurde in diesem Film von Wolfgang Lukschy (1905-1983) gesprochen. Dieser begann seine Schauspielerkarriere im Jahre 1928. 1940 war er erstmals im Kinofilm zu sehen: „Friedrich Schiller- Triumpf eines Genies“. 1944 spielte er die männliche Hauptrolle in dem Marika-Rökk-Film „Die Frau meiner Träume“. Nach dem Krieg trat er häufig in Filmen auf, meist in Nebenrollen. Vor allem aber war Wolfgang Lukschy einer der meistbeschäftigten Synchronschauspieler: er synchronisierte u.a. Gary Cooper, Gregory Peck, James Mason oder Stewart Granger.

Das leuchtende Ziel (USA 1934 – DF 1935)

das leuchtende ziel

US-Filmplakat

Das leuchtende Ziel
Originaltitel: One Night of Love
Produktion: Columbia Pictures, USA 1934
Regie: Victor Schertzinger
Deutsche Fassung: Tobis-Melofilm, Berlin
Dialogregie: Kurt Bleines
Dialogbuch: Helmut Brandis, Helena von Fortenbach
Tonsystem: Western Electric (USA) – Tobis/Klangfilm (D)
Deutscher Verleih: Regionalverleihe: Metropol-Filmverleih AG, Berlin (für Berlin-Osten, Norddeutschland); Fritz Stein-Filmverleih GmbH, Berlin (Mitteldeutschland); Rheinische Filmgesellschaft mbH, Köln (Rheinland-Westfalen), Leo Leibholz Tonfilmvertrieb, Frankfurt/M. (Süddeutschland)
Deutsche Erstaufführung: 08.02.1935, Berlin (Marmorhaus)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Mary Barrett           – Grace Moore             – Lillian Berley
Giulio Monteverdi  – Tullio Carminati      – Werner Pledath
Bill Houston            – Lyle Talbot                – Harry Giese
Lally                         – Mona Barrie              – Gerti Ober
Angelina                  – Jessie Ralph               – Lucie Euler
Giovanni                  – Louis Alberni            – Karl Platen
Muriel                       – Nyda Westman        – Berta Gunderloh

Inhalt:

Die junge Sängerin Mary Barrett eröffnet ihren Eltern, dass sie in Mailand Gesang studieren möchte. In Mailand angekommen, trifft sie auf Giulio Monteverdi, der ihr Talent erkennt. Die beiden kommen überein, eine rein berufliche Beziehung zu führen. Doch das ist nur der Beginn einer ganzen Reihe von Missverständnissen, zu denen auch die Sängerin Lally und der reiche Bill Houston beitragen. Doch als Mary einen Auftritt an der Metropolitan bekommt wird alles gut…

Anmerkungen:

Grace Moore (1898-1947)  war eine bekannte Opernsängerin, die ab 1930 auch filmte, wobei ihre Erfolge auf der Leinwand nur von kurzer Dauer waren. Sie ging zurück zur Metropolitan, feierte ein großes Comeback und wurde von Columbia unter Vertrag genommen. „One Night of Love/ Das leuchtende Ziel“ wurde ein Riesenerfolg und die im Umgang schwierige Moore drehte in der Folge einige erfolgreiche Filme. Sie beendete 1939 ihre Filmkarriere und unternahm danach erfolgreiche Tourneen rund um die Welt. Sie kam 1947 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.

Ihr Partner Tullio Carminati war Lillian Harveys Partner in „Leise kommt das Glück zu Dir“, der 1935 erschien und in dem er ebenfalls von Werner Pledath synchronisiert wurde. Beide Filme wurden übrigens vom gleichen Team (Buch: Helmut Brandis, Helena v. Fortenbach; Dialogregie: Kurt Bleines) für die deutsche Fassung bearbeitet.

Gracemoore

Grace Moore

Der letzte Alarm (USA 1934 – DF 1936)

der letzte alarm

US-Filmplakat

Der letzte Alarm
Titel Österreich: Unser tägliches Brot
Originaltitel: Our daily Bread
Produktion: Viking (King Vidor), USA 1934
Regie: King Vidor
Deutsche Fassung: Lüdtke, Dr. Rohnstein & Co., Berlin
Dialogregie: Dr. Konrad P. Rohnstein, Kurt Werther
Dialogbuch: dto. (?)
Tonschnitt: Dr. Arthur Kamps
Tonmeister: Ernst Schütz
Tonsystem: Western Electric (USA) – Tobis/Klangfilm (D)
Deutscher Verleih: Regionalverleihe, u.a. Bild & Ton GmbH, Berlin
Deutsche Erstaufführung: 05.08.1936, Berlin (Astor, DF)
Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Mary Sims                   – Karen Morley        – Lillian Berley
John Sims                    – Tom Keene             – Siegfried Breuer
Chris                             – John Qualen           – Bruno Fritz
Bessie (OF: Sally)        – Barbara Pepper    – Jutta Hartseil
Louis                             – Addison RichardsHerbert Gernot
Onkel Jack                   – Lloyd Ingraham       – Alfred Haase
(OF: Anthony)
Frank, Zimmermann Henry Hall             – Hanns Eggerth
Sheriff                           – Eddie Baker             – Alfred Haase

weitere Synchronrollen (ohne Zuordnung): Eduard Bornträger, Guido Goroll, Oscar Höcker, Edith Karin, Hans J. Schölermann, Franz Weilhammer

Inhalt:

USA, zur Zeit der Weltwirtschaftskrise, Anfang der 1930er Jahre. Mary und John Sims sind verzweifelt: in der Stadt finden die beiden keine Arbeit mehr. Dann bekommen sie eine alte, heruntergekommene Farm geschenkt. Begeistert machen sie sich an die Arbeit. Doch schon bald zeigt sich, dass John kein Farmer ist: sie stehen vor dem Ruin. Doch dann haben sie eine Idee: zusammen mit anderen wollen sie die Farm im Kollektiv betreiben. Das geht auch eine Weile lang gut- bis ihnen Spekulanten, Hitzewellen und ein blondes Gift namens Bessie zu schaffen machen…

Anmerkungen:

King Vidor hatte Probleme, diesen Film in den USA zu produzieren; letztendlich drehte er ihn, mit Hilfe von Charles Chaplin, mit seiner eigenen Produktionsfirma, verliehen von United Artists. In den USA wurde der Streifen von der Rechten als „kommunistisches Machwerk“ verteufelt- er wurde zum Flop. In Nazi-Deutschland war es umgekehrt: hier wurde „Der letzte Alarm“ als realistisches Meisterwerk gefeiert und mit dem Prädikat „künstlerisch wertvoll“ ausgezeichnet. Propagandaminister Goebbels pries den Film in seinem Tagebuch als „…glänzend in der Darstellung“. Das NS-Blatt „Der Angriff“ schrieb in seiner Ausgabe vom 07.08.1936: „…ein erfrischender Sturzbach, der den üblichen, verheerenden Amüsierstaub mit sich fortspült.“ Lob von einer Seite also, auf die King Vidor sicherlich verzichten konnte.

Der Hauptdarsteller Tom Keene (1896-1963) trat häufig in B-Western auf. Karen Morleys (1909-2003)  Karriere endete abrupt im Jahr 1947. Sie geriet auf die berüchtigte „schwarze Liste“ des Kommunistenjägers McCarthy.

Tom Keene hat in diesem Film die Stimme von Siegfried Breuer (1906-1954). Breuer ist den meisten heute als Bösewicht in Carol Reeds Meisterwerk „Der dritte Mann“ (1949)bekannt. Dem deutschen Kinopublikum wurde er vor allem als skrupelloser Verführer Minskij in „Der Postmeister“ (1940) bekannt. Er war sechsmal verheiratet, u.a. mit den Schauspielerinnen Maria Andergast, Eva-Maria Meineke und Lia Condrus. Seine Söhne Walter Breuer (unter dem Namen „Siegfried Breuer jun.“) und Wolfgang Condrus wurden ebenfalls Schauspieler, ebenso seine Enkel Jacques und Pascal Breuer.

der letzte alarm- tom keene

Tom Keene 

Karen_Morley

Karen Morley

Cavalcade (USA 1933 – DF 1933)

cavalcade

US-Filmplakat

Cavalcade
Originaltitel: Cavalcade
Produktion: Fox Film Corporation, USA, 1933
Regie: Frank Lloyd
Deutsche Fassung: Tobis Melofilm, Berlin, für Deutsche Fox Film AG
Dialogregie: Reinhard W. Noack
Dialogbuch: Aenne Görling
Tonsystem: Western Electric – Tobis/Klangfilm (D)
Deutscher Verleih: Deutsche Fox Film AG, Berlin
Deutsche Erstaufführung: 21.09.1933

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Jane Marryot                   – Diana Wynyard           – Ilse Lotz-Dupont
Robert Marryot               – Clive Brook                   – Arthur Schröder
Alfred Bridges                 – Herbert Mundin          – Erich Dunskus
Fanny Bridges                 – Ursula Jeans                 – Liselotte Fischer

weitere Synchronsprecher (ohne Zuordnung): Berthel Spanier, Lucie Euler, Hilde Hofer-Pittschau, Christine Grebe, Ria Ressel

Inhalt: 

Die Geschichte einer wohlhabenden Londoner Familie zwischen 1899 und 1933. Besonders werden hier der Burenkrieg 1899-1902, der Tod Königin Victorias 1901, der Untergang der Titanic 1912 und der erste Weltkrieg 1914-1918 beleuchtet.

Anmerkungen:

Die weibliche Hauptrolle wird hier von Ilse Lotz-Dupont (1898-1968) gesprochen. Sie ist die Tochter eines Journalisten und Schwester des Regisseurs Ewald André Dupont. Sie gibt 1916 in Meiningen ihr Theaterdebüt. Nach diversen Stationen ist sie von 1929 bis 1933 als Theaterschauspielerin in Berlin tätig, ist auch 1933 in einem Kurzspielfilm zu sehen. Aufgrund ihrer jüdischen Abstammung erhält sie von den Nazis Auftrittsverbot. Ab den 1950er Jahren ist sie für den Film tätig- als Drehbuchautorin. Sie schreibt die Drehbücher zu 30 Film- und Fernsehfilmen, u.a. „…wie einst Lili Marleen“, „Wetterleuchten um Maria“ oder „Das schwarz-weiß-rote Himmelbett“.

Die Botschaft an Garcia (USA 1936-DF 1936)

Die Botschaft an GarciaUS-Filmplakat

Die Botschaft an Garcia
Originaltitel: A Message to Garcia
Produktion: 20th Century Fox Pictures, USA, 1936
Regie: George Marshall
Deutsche Fassung: Tobis Melofilm, Berlin, für Deutsche Fox Film AG
Dialogregie: Reinhard W. Noack
Dialogbuch: Richard Busch
Tonmeister: Siegfried Schulze
Tonschnitt: Ernst König
Sprachaufnahmen im Juli 1936
Tonsystem:
 Western Electric – Tobis/Klangfilm (D)
Deutscher Verleih:  Deutsche Fox Film AG, Berlin
Deutsche Erstaufführung:  27.08.1936

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Sgt. Dory                          – Wallace Beery            – Siegfried Schürenberg
Raphaelita Maderos      – Barbara Stanwyck   Rose Böttger-Borgh
Lt. Andrew Rowan         – John Boles                  Harry Giese
Dr. Ivan Krug                  – Alan Hale                    Hanns Eggerth
Henry Piper                    – Herbert Mundin        Wolf Trutz
spanische Spionin         – Mona Barrie               Lillian Berley
General Garcia               – Enrique Acosta           Erich Dunskus
Luis Maderos                  – Juan Torena               Walter Bluhm

Inhalt:

1898. Auf Kuba kämpft der General Garcia gegen die Spanier. Die USA wollen Garcia unterstützen und senden den Leutnant Rowan mit einer wichtigen Botschaft zu Garcia. Doch die Spanier bekommen davon Wind und machen Jagd auf Rowan. Auf Kuba bekommt Rowan Unterstützung vom Ex-Soldaten Dory und der einheimischen Raphaelita Maderos. Doch Dr. Krug, der ihn im Auftrag der Spanier sucht, ist dem Trio auf den Fersen…

Anmerkungen:

Der erste Film, in dem Barbara Stanwyck eine Ausländerin spielt. Von Fox wurde damals als Sprecher von Wallace Beery ein gewisser „Christian Hartwig“ genannt- einen Synchronschauspieler diesen Namens gibt es nicht. In Unterlagen des Bundesarchivs ist hingegen Siegfried Schürenberg genannt. Tatsache ist, das Schürenberg mit Christiane Hartwig verheiratet war. Ob dieses Namenswirrwar möglicherweise auf Schürenberg selbst zurückging oder ob ein Fox-Mitarbeiter da etwas durcheinandergebracht hat- es wird sich wohl nicht mehr klären lassen…Über Barbara Stanwycks deutsche Stimme Rose (Böttger-) Borgh ist fast nicht bekannt. Sie spielte in den 1930er Jahren kleinere Rollen in deutschen Spielfilmen („Mazurka“, 1935), über ihren Lebensweg ist aber ansonsten nichts bekannt. Harry Giese sprach John Boles auch in den Shirley-Temple-Filmen „Der kleinste Rebell“ und „Lockenköpfchen“. In „Seitenwege des Lebens“ war es….Siegfried Schürenberg.

Bengasi- Das Schicksal einer Stadt (I 1942 -DF 1943)

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Bengasi- Das Schicksal einer Stadt
Originaltitel: Bengasi
Produktion: Film Bassoli, I, 1942
Regie: Augusto Genina
Deutsche Fassung: Lüdtke & Rohnstein, Berlin, hergestellt im März/April 1943
Dialogregie: Dr. Konrad P. Rohnstein
Dialogbuch: Georg Rothkegel
Tonsystem: RCA-Photophone (I) – Tobis/Klangfilm (D)
Deutscher Verleih (geplant): DiFu – Deutsch-Italienische Film-Union
Deutsche Erstaufführung:  keine

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Hauptmann Enrico Berti  – Fosco Giachetti       Paul Klinger
Carla Berti                            – Maria von TasnadyViktoria von Ballasko
Filippo Colleoni                   – Amedeo Nazzari     Carl-Heinz Schroth
Giuliana                                – Vivi Gioi                   Lu Säuberlich
Bürgermeister                     – Guido Notari           Werner Schott
Dr. Malpini                           – Leo Garavaglia       Alfred Haase
Fanny                                    – Laura Redi               Gerda Maria Terno
Antonio                                 – Fedele Gentile         Peter Mosbacher
Mutter                                   – Amelia Bissi             Margarethe Kupfer
Hauptmann Marchi            – Carlo Duse               Herbert Gernot

weitere Synchronsprecher: Christian Gollong („Funker des Geheimsenders“), Curt Ackermann („LKW-Fahrer“), Hanns Eggerth, Erich Dunskus

Inhalt:

Anfang 1941 wird die libysche Hafenstadt Bengasi von den Engländern eingenommen. Die italienischen Verteidiger, u.a. Hauptmann Berti, der dabei einen Arm verliert, müssen sich zurückziehen. Die britischen Besatzer, meist betrunken, erweisen sich als üble Besatzer. Als Berti zu seiner Familie zurückkehrt, muss er feststellen, dass sein kleiner Sohn bei einem britischen Bomberangriff ums Leben gekommen ist. Inzwischen ist das deutsche Afrikakorps dem italienischen Bundesgenossen zu Hilfe gekommen. Gemeinsam befreien Deutsche und Italiener Bengasi- begeistert von der Zivilbevölkerung empfangen.

Anmerkungen:

Die oben angezeigte Werbeanzeige für „Bengasi“ erschien am 3. März 1943 in der letzten Ausgabe der „Filmwelt“ (aufgrund der Kriegslage wurden die illustrierten Zeitschriften damals eingestellt). Zu diesem Zeitpunkt begannen die Sprachaufnahmen für die deutsche Synchronfassung. Als diese beendet waren und der Film dann in die Kinos kommen sollte, war der Streifen durch die Kriegslage schon überholt. Die deutsche Heeresgruppe Afrika kapitulierte am 12. und 13. Mai 1943 in Tunesien. Somit kam der Film gar nicht mehr zum Einsatz.
Die ungarische Hauptdarstellerin Maria von Tasnady, drehte bis Ende der 1930er Jahre vor allem in Deutschland, danach in ihrer Heimat Ungarn und in Italien. 1948 verließ sie Ungarn, ab 1954 lebte sie in Deutschland, wo sie noch gelegentlich in Kinofilmen mitspielte.
Paul Klinger sprach Fosco Giachetti auch in „Alakazar“.

 

Annette und die blonde Dame (F 1942 – DF 1943)

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Annette und die blonde Dame
Originaltitel: Annette et la Dame blonde
Produktion:  Continental-Films, Paris
Regie: Henri Decoin
Deutsche Fassung: Continental-Films, Paris
Produktionsleitung: Hans Conradi
Dialogregie:
 Hans Conradi
Dialogbuch: Richard Busch
Tonsystem: Western-Electric
Deutscher Verleih: DFV-Deutsche Film-Vertriebs GmbH
Deutsche Erstaufführung: 06.07.1943, Wien (Busch-Lichtspiele)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Annette              – Louise Carletti               Ruth Lommel
Maurice             – Henri Garat                    Alfred Haase
Bernard             – George Rollin                Wolfgang Staudte
Myriam              – Mona Goya                    Til Klokow
Frau Barnavon – Rexiane                           – Lilli Schönborn
Herr Barnavon – Georges Chamarat        Paul Walther
Gigi                     – Rosine Luguet               Ellen Hefft
Lucette               – Simone Valère              Petra Kilka
Marie-Louise    – Raymonde la Fontan   Karin Vielmetter
Gefängniswärter – Albert Malbert          Hanns Waschatko

Inhalt:

Die 17jährige Annette bringt die Liebes- und Gefühlswelt der Herren Maurice und Bernard durcheinander…

Anmerkungen:

Die Hauptdarstellerin Louise Carletti wurde in der deutschen Fassung von Ruth Lommel (1918-2012) gesprochen. Sie war die Tochter des Komikers Ludwig Manfred Lommel. Ihre Brüder sind der Schauspieler, Regisseur und frühere Synchronsprecher Ulli Lommel und der Kameramann Manuel Lommel. Ruth Lommel hatte in „Drunter und drüber“ (1939) ihren ersten Filmauftritt. Es folgten u.a. „Die schwedische Nachtigall“ (1941) und „Meine Freundin Josefine“. Karin Vielmetter, hier in einer Nebenrolle zu hören,  war in erster Ehe mit dem Schauspieler Peter Elsholtz verheiratet. Ihre Kinder sind die Schauspieler Edith Elsholtz und Arne Elsholtz (vor allem als Synchronschauspieler und Autor bekannt). Karin Vielmetter war nach dem 2. Weltkrieg eine vielbeschäftigte Dialogbuchautorin.