Maienzeit (USA 1937 – DF 1937)

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Filmplakat aus Österreich

Maienzeit
Originaltitel: Maytime
Produktion: MGM 1937
Regie: Robert Z. Leonard
Deutsche Fassung: MGM Synchronabteilung, Berlin
Tonsystem: Western Electric (USA) – Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih:  MGM Filmverleih, Berlin
Deutsche Erstaufführung:  15.10.1937 – Berliner EA: 05.01.1938 (Capitol, OmU)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Marica Morney/ Miss Morrison – Jeanette MacDonald      Hanna Waag
Paul Allison                                    – Nelson Eddy                    Alf von Sivers
Nicolai Nazaroff                            – John Barrymore             Fritz Odemar
Kip Stuart                                       – Tom Brown                       – ?
Barbara Roberts                            – Lynn Carver                     Ruth Hellberg

weiterer Synchronsprecher: Siegfried Schürenberg

Inhalt:

Im Mai. Die alte Jungfer Miss Morrison tröstet einen jungen Mann der Liebeskummer hat. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der alten Dame um die früher gefeierte Operndiva Marica Morney handelt. Einst studierte sie in Paris Musik bei dem berühmten Gesangslehrer Nazaroff. Der ältere Mann verliebt sich in die junge Sängerin und hält um ihre Hand an. Aus Verantwortungsgefühl gibt sie nach, obwohl sie Nazaroff nicht liebt. Da trifft sie den jungen Sänger Paul Allison- beide verlieben sich ineinander. Dennoch heiratet sie Nazaroff. Die Ehe verläuft unglücklich. Nach Jahren trifft sie Paul wieder- die beiden haben immer noch Gefühle füreinander. Doch Marica widersteht der Versuchung, doch Nazaroff missversteht die Situation und erschießt den vermeintlichen Widersacher. Und so wird aus der Sängerin Marica Morney die verhärmte Miss Morrison.

Anmerkungen:

Nachdem das Paar MacDonald/Eddy mit „Tolle Marietta“ einen großen Erfolg verbuchen konnten, bekamen sie die Hauptrollen für „Maienzeit/ Maytime“. Regisseur Edmond Goulding begann 1936 mit den Dreharbeiten, die jedoch im September nach dem plötzlichen Tod des MGM-Produktionschefs Irving Thalberg eingestellt wurden. Danach wurde das Projekt gründlich überarbeitet. Die Regie übernahm jetzt Robert Z. Leonard, das Drehbuch wurde völlig überarbeitet. Der Film wurde 1937 der erfolgreichste Film für MGM.
Der deutsche Sprecher von Nelson Eddy ist hier Alf von Sivers (1907-1946; auch: Alf von Sievers).  Er spielte in einigen Kinoproduktionen zwischen 1935 und 1938 mit. Er starb am 1. April 1946 bei einem Autounfall.


Filmausschnitt (Original)

 

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Eine Dame der Gesellschaft (USA 1936 – DF 1937)

Eine Dame der Gesellschaft

Eine Dame der Gesellschaft
Originaltitel: The Last of Mrs. Cheney
Produktion: MGM, USA, 1936
Regie: Richard Boleslawski; George Fitzmaurice, Dorothy Arzner (beide ungenannt)
Deutsche Fassung: MGM Synchronabteilung, Berlin
Dialogregie: ?
Dialogbuch: ?
Tonsystem: Western Electric (USA) – Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih: – / Österreich: MGM, Wien
Deutsche Erstaufführung: Österreich: September 1937

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Fay Cheney                – Joan Crawford              Lu Säuberlich
Charles                        – William Powell             – Siegfried Schürenberg
Lord Arthur Dilling  – Robert Montgomery  Erich Nikowitz
Lord Kelton                – Frank Morgan              Harry Liedtke
Herzogin                     – Jessie Ralph                   Margarete Kupfer
Willie Wynton           – Nigel Bruce                   Will Dohm

Inhalt:

Fay Cheney und ihr „Diener“ Charles machen während einer Atlantiküberquerung  die Bekanntschaft mit Lord Dilling und seiner Familie. Fay und Charles wollen eine berühmte Perlenkette stehlen. Doch die beiden werden von Dilling, der sich inzwischen in Fay verliebt hat, überrascht. Beide sollen der Polizei übergeben werden; doch Fay ist im Besitz eines Briefes der die „feine Gesellschaft“ schwer kompromittiert. Daraufhin bietet man Fay eine große Geldsumme an, damit der Brief verschwindet. Doch da zerreißt sie den Brief- und nimmt das Geld nicht an. Aber dafür wird sie die Ehefrau Lord Dillings.

Anmerkungen:

Der Regisseur Richard Boleslawski verstarb während der Dreharbeiten; der Film wurde zunächst von George Fitzmaurice weitergeführt, der allerdings erkrankte. Er wurde von Dorothy Arzner beendet.
Dies ist ein Beispiel für einen Film, der zwar in Deutschland synchronisiert wurde, dort aber nie gelaufen ist. MGM legte den Film 1937 zur Prüfung vor; er wurde aber von der Kontingentstelle verboten. Ein Verbotsgrund könnte in der Hauptdarstellerin Joan Crawford liegen, die sich kurz zuvor wg. „deutschfeindlichen Aussagen“ bei den braunen Machthabern unbeliebt gemacht hatte. Trotzdem wurde der Film von MGM deutsch synchronisiert, obwohl das Reichsgebiet als Absatzmarkt dadurch ausfiel. Vermutlich lief die deutsch synchronisierte Fassung nicht nur in Österreich und der Schweiz, sondern auch in Ländern wie Polen oder der Tschechoslowakei, die in der Regel nicht die US-Fassung, sondern die deutsch synchronisierte Version übernahmen, jeweils mit Untertiteln in der Landessprache unterlegt. MGM verfuhr übrigens nicht nur hier so, sondern auch bei Filmen wie der Marx-Brothers-Komödie „Ein Tag auf der Rennbahn“. Bei dem Film war von vornherein klar, dass er -aufgrund der jüdischen Hauptdarsteller- nie eine Chance hatte in Deutschland zu laufen.
Die deutsche Stimme von Frank Morgan gehört Harry Liedtke. Harry Liedtke (1882-1945) gehörte zu den großen Stummfilmstars in Deutschland. Liedtkes Filmkarriere beginnt schon 1912. Besonders in den 1920er Jahren wird er der Liebhaber und Charmeur des deutschen Stummfilms: „Die Austernprinzessin“ (1919), „Der Mann ohne Namen“ (1920/21), „Sumurun“ (1920), „Die Finanzen des Großherzogs“ (1923), „Die Försterchristel“ (1926) oder „Ich küsse Ihre Hand, Madame“ (1929- ein Film mit einer kurzen Tonfilmeinlage; Harry Liedtke singt -mit der Stimme Richard Taubers- das Titellied) wären hier zu nennen. Mit dem Aufkommen des Tonfilms beginnt sein Stern zu sinken. Es ist allerdings weniger das neue Medium, welches Liedtke zu schaffen macht. Er ist einfach für sein Rollenfach (Liebhaber, Charmeur) zu alt geworden (obwohl die damalige Presse anderes behauptet; so schreibt Siegfried Kracauer in der „Frankfurter Zeitung“ am 13.04.1931: „Harry Liedtkes Stimme trübt das Rosenrot seines Lächelns“); mit dem Übergang zu älteren Herren tut er sich schwer. Im Film kann er erst 1942 mit „Sophienlund“ (Regie: Heinz Rühmann) wieder an alte Erfolge anknüpfen. Als Synchronschauspieler hat Harry Liedtke eine besondere „Beziehung“ zum US-Kollegen Frank Morgan, dem er gleich mehrfach seine Stimme leiht. Harry Liedtke ist in erster Ehe verheiratet mit Hanne Schütt, in zweiter Ehe mit der Kollegin Käthe Dorsch (lt. Wikipedia 1920-1928; lt. Cinegraph 1920-1926). Nach einer Beziehung mit der Schauspielerin Maria Paudler heiratet er in dritter Ehe die Reinhardt-Schauspielerin Christa Tordy (= Dr. phil. Annelise Uhlhorn, 1904-1945). Liedtke lebt seit den 1920er Jahren in Bad Saarow-Pieskow, ca. 70 km südöstlich von Berlin. Als Bad Saarow Ende April 1945 von der Roten Armee erobert wird, dringen am 28. April 1945 Rotarmisten in das Haus Harry Liedtkes ein und versuchen seine Ehefrau zu vergewaltigen. Als sich Liedtke schützend vor seine Frau stellt, wird er von den Soldaten mit einer Bierflasche erschlagen. Auch Christa Tordy wird umgebracht.

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Harry Liedtke (ca. 1922)

Die Kameliendame (USA 1936- DF 1937)

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Die Kameliendame
Originaltitel: Camille
Produktion: MGM, USA, 1936
Regie: George Cukor
Deutsche Fassung: MGM Synchronabteilung, Berlin
Dialogregie: Theodor Haerten
Dialogbuch: Paul Mochmann
Tonsystem: Western Electric (USA) – Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih: MGM, Berlin
Deutsche Erstaufführung:  05.11.1937

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Marguerite Gautier           – Greta Garbo               Cläre Ruegg
Armand Duval                    – Robert Taylor             Arthur Schröder
Monsieur Duval                  – Lionel Barrymore     Erich Ponto
Nichette                                – Elisabeth Allan        Herti Kirchner
Nanine                                   – Jessie Ralph              Margarethe Kupfer
Baron de Varville                – Henry Daniell           Herbert Hübner
Olympia                                 – Lenore Ulric              Tina Eilers
Prudence Dovernoy            – Laure Hope Crews  Inge van der Straaten
Gaston                                    – Rex O’Malley            Erich Fiedler

Für die Wiederaufführung 1951 ließ MGM den Film neu synchronisieren: mit Ingeborg Grunewald (Garbo), Axel Monjé (R. Taylor), Walther Suessenguth (L. Barrymore), Agnes Windeck (Jessie Ralph). Erich Fiedler sprach wie 1937 wieder für Rex O’Malley.

Inhalt:

Paris 1847. Marguerite Gautier, genannt die Kameliendame,  gehört zu den bekanntesten Kurtisanen der Hauptstadt. In der Oper lernt sie zufällig den jungen Diplomaten Armand Duval kennen. Die beiden verlieben sich. Doch Armands Familie lehnt die Kurtisane ab. Monsieur Duval redet auf Marguerite ein, auf Armand zu verzichten. Schweren Herzens verzichtet sie auf Armand. An Tuberkulose erkrankt, kehrt sie nach Paris zurück. Völlig verarmt und von allen verlassen, stirbt sie schließlich in den Armen ihres Geliebten Armand.

Anmerkungen:

„Die Kameliendame“ war der wohl erfolgreichste Film mit der „Göttlichen“. Der Film war eine Prestigeproduktion für MGM und wurde hervorragend besetzt. Den „Armand“ spielte der junge aufstrebende MGM-Star Robert Taylor.
In Deutschland lief übrigens 1935 ein gleichnamiger Film aus französischer Produktion.
In der deutschen Fassung wurde Greta Garbo von Cläre Ruegg (?- 1973) gesprochen, über die nur sehr wenig bekannt ist. U.a. war sie 1940/ 41 am Stadttheater in Aachen engagiert. 1949 hatte sie ihren einzigen Filmauftritt in „Hallo Fräulein“, wo sie die Mutter der Hauptdarstellerin Margot Hielscher spielte. Sie war in vielen Hörspielen der 1950er Jahre zu hören. Die Schauspielerin, Kabarettistin und Schriftstellerin Herti Kirchner (1913-1939) wurde mehrfach von MGM als Synchronschauspielerin eingesetzt. Herti Kirchner war mit dem Schriftsteller Erich Kästner befreundet, dessen Einfluss auf Kirchners Bücher unübersehbar ist. Herti Kirchner starb an den Folgen eines Autounfalls am 1. Mai 1939.

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Cläre Ruegg (1949)

„Die Kameliendame“ war der letzte Garbo-Film, der im damaligen Deutschen Reich lief. MGM kündigte für die Saison 1938/39 zwar noch ihren nächsten Film „Gräfin Walewska“ an- er lief offensichtlich aber nur noch in Österreich (in Synchronfassung; wer in dem Film der Garbo die Stimme geliehen hat, ist derzeit unbekannt). Der 1939 gedrehte „Ninotschka“ kam nicht durch die Nazi-Zensur.

Als 1948 dann der letzte, 1941 hergestellte Garbo-Film „Die Frau mit den zwei Gesichtern“ in die deutschen Kinos kam, wurde keine ihrer bisherigen Synchronstimmen berücksichtigt. Die Wahl fiel auf die Münchner Schauspielerin Eva Vaitl- allerdings war man mit dem Ergebnis nicht recht zufrieden. Für den nächsten Film -„Ninotschka“-, ebenfalls 1948 gestartet, fiel die Wahl auf Ingeborg Grunewald (1919-2000), die die Schwedin dann bis 1954 in sechs Neusynchronisationen sprach.

Menschen im Hotel (USA 1932 – DF 1932/33)

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Menschen im Hotel
Originaltitel: Grand Hotel
Produktion: MGM, USA, 1932
Regie: Edmund Goulding
Deutsche Fassung: MGM Studios Hollywood/USA
Dialogregie: Edgar G. Ulmer (?)
Dialogbuch: ?
Tonsystem: Western Electric
Deutscher Verleih: MGM, Berlin
Deutsche Erstaufführung:  14.02.1933, Berlin (Capitol)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Grusinskaja                            – Greta Garbo                Aida Stuckering
Baron Gaigern                        – John Barrymore         Egon von Jordan
Frl.  Flamm (Flämmchen)  – Joan Crawford            – ?
Preysing                                   – Wallace Beery             – ?
Otto Kringelein                      – Lionel Barrymore      – ?

MGM hat den Film 1954 neu synchronisiert; und zwar mit Ingeborg Grunewald (Garbo), Friedrich Joloff (John Barrymore), Walther Suessenguth (Beery) und Alfred Balthoff (Kringelein).

Inhalt:

Im „Grand-Hotel“ treffen diverse Schicksale aufeinander: der mittellose Baron Gaigern, der sich als Hoteldieb durchschlägt; die Primaballerina Grusinskaja, die gerade ihre Midlife-Crisis erlebt, der todkranke Buchhalter Kringelein, der die Machenschaften seines Chefs, Generaldirektor Preysing, durchschaut hat, und ihn nun an seinen Betrügereien hindern will; und die Hotelsekretärin, die alle nur „Flämmchen“ nennen, die gelegentlich schon einmal bei einem Hotelgast übernachtet.

Anmerkungen:

Die ist eine jener frühen Produktionen, die noch in Hollywood selbst synchronisiert wurden. Entsprechend dünn fällt leider die Synchronbesetzung aus. Informationen zu den deutschen Bearbeitungen made in Hollywood sind leider kaum zu bekommen. Allerdings kann man eines als gesichert ansehen: die Garbo hat sich niemals selbst synchronisiert! Immer wieder finden sich in Literatur oder im Internet Hinweise, dass Greta Garbo sich in einer (oder mehreren) deutschen Fassungen, die in Hollywood hergestellt wurden, selbst synchronisiert hat. Die „Göttliche“ war nur in einem Film mit ihrer eigenen Stimme auf deutsch zu hören: das war in ihrem ersten Tonfilm „Anna Christie“ (1930). Und zwar in der deutschsprachigen Version. Eine Version und keine Synchronisation!

Greta Garbos Stimme gehört hier der Schauspielerin Aida Stuckering (auch: Stukering, 1896 [oder 1897]-1983). Nach der Schauspielausbildung war sie in Magdeburg tätig. Es folgten fünf Jahre am Theater in Essen; gefolgt von zwei Jahren in Düsseldorf. Nachdem sie in Frankfurt/Main großen Erfolg im Eichendorff-Stück „Die Freier“ hatte, wurde sie von Ernst Legal ans Staatliche Schauspielhaus nach Berlin engagiert, wo sie die gleiche Rolle spielte. Eine weitere Theaterstation war das „Deutsche Theater“ in Wien. 1932 wurde sie von MGM engagiert, in drei Filmen Greta Garbo zu synchronisieren. Darüber gab es einen kleinen Bericht im „Hollywood Filmograph“ Anfang 1933:

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Die Angabe, sie müsse wg. Filmverpflichtungen nach Berlin zurückkehren, dürfte ins Reich der Fabel gehören. In Filmen war Aida Stuckering nach meinem bisherigen Wissensstand niemals zu sehen. Bei den drei genannten Filmen kann es sich eigentlich nur um „Helgas Fall und Aufstieg“, „Mata Hari“ sowie „Menschen im Hotel“ handeln.

 

US-Filme in Deutschland

 

ereits Mitte der 1920er Jahre strebte die US-Filmwirtschaft in den deutschen Filmmarkt. 1925 standen 216 US-Exporten 212 deutsche Produktionen entgegen. Das hatte seine Gründe. Nach dem ersten Weltkrieg konnten inflationsbedingt Deutschland und Österreich günstig herstellen und auch ins Ausland verkaufen. Mit dem Ende den Inflation war dies erledigt und diese beiden Länder wurden (wie vorher auch Großbritannien oder Frankreich) zum Ziel der US-Filmindustrie. Zum Schutz der einheimischen Filmindustrie führten die europäischen Länder Filmkontingente ein. Als der größte europäische Filmkonzern, die UFA, 1925 in eine bedrohliche Schieflage geriet, kam die Rettung dann- aus den USA. MGM und Paramount gewährten der UFA einen Kredit über rd. 4 Millionen US-Dollar. Dafür verpflichtete sich die UFA einen gemeinsamen Verleih mit MGM und Paramount, die sogenannte Parufamet zu gründen. Es zeigte sich bald, das dies für die UFA ein Knebelvertrag war. Die US-Konzerne konnten nun ihre Filme über diesen (formal) deutschen Verleih in Deutschland zeigen, während die UFA nur wenige ihrer Filme in den USA zeigen konnten. Die UFA war durch kaufmännische Fehler und vor allem durch überteuerte Prestigeprojekte in die finanzielle Schieflage geraten. Filme, die heute Filmfreunde in Entzücken versetzen, waren  damals aus finanzieller Sicht eine Katastrophe. „Der letzte Mann“, „Tartüff“, „Faust“ oder „Metropolis“ waren aus künstlerischer Sicht hervorragend- fielen aber beim Kinopublikum durch. 1928 gelang es der UFA und ihrem neuen Inhaber Hugenberg, den Vertrag mit Paramount und MGM erträglicher zu gestalten.

Schon Ende der 1920er Jahre gab es wieder mehr deutsche als US-Produktionen in Deutschland. Drastisch ging die Zahl der US-Importe ab 1930 zurück. Zum einen ging die Zahl der Filmproduktionen bedingt durch die Einführung des Tonfilms und Probleme in der Weltwirtschaft allgemein zurück. Zum Anderen griffen die Kontingentbestimmungen immer mehr. 1930 gab es 146 deutsche Produktionen und 79 US-Filme in Deutschland. Mit dem Machtantritt der Nazis änderte sich die Situation nochmals. Zwar kamen 1933 noch 64 US-Filme nach Deutschland, aber 1934 waren es nur noch 41- und es wurden auch nicht mehr! Es gab für die ausländischen Produzenten gleich mehrere Hürden in Deutschland: zunächst war da die Kontingentstelle. War diese Hürde geschafft, folgte die Filmprüfstelle, evtl. dann noch die Oberprüfstelle. Die meisten Verbote wurden gleich von der Kontingentstelle ausgesprochen. Die genaue Zahl der verbotenen US-Filme zwischen 1933 und 1940 lässt sich heute nicht mehr genau sagen, es dürfte ca. 200 gewesen sein.

Dabei hatten gerade die US-Filme gleich zwei große Fans in NS-Deutschland: und zwar den „Führer und Reichskanzler“ Adolf Hitler persönlich und seinen Propagandaminister Joseph Goebbels. Hitler wurden jahrelang die neuesten US-Produktionen exklusiv vorgezeigt. Auch jene Filme, die das gemeine deutsche Volk niemals sehen konnte.  Einen Einfluss darauf, ob ein Film zugelassen wurde oder nicht, hatte das aber nicht unbedingt. So war der „Führer“ über die Laurel & Hardy Komödie „Swiss Miss“ (Nachkriegstitel: „Dick und Doof als Salontiroler“) durchaus erfreut; dennoch wurde der Film von der Kontingentstelle 1938 verboten.

Die Gründe, warum ein Film in Deutschland verboten wurde, waren mannigfaltig. Zum einen natürlich das Kontingent an sich. Dann natürlich das Mitwirken jüdischer Filmkünstler oder Emigranten, die Deutschland verlassen hatten. Dann gab es Filme, gegen die es „sittliche“ Vorbehalte gab. Und natürlich Filme wie „Im Westen nichts Neues“, der als Antikriegsfilm schon 1930 für Skandale sorgte. Eine einheitliche (Verbots-) Linie gab es wiederum auch nicht. So lief eine der erfolgreichsten US-Produktionen „Broadway-Melodie“ 1936 in Deutschland, obwohl der Hauptdarsteller, Jack Benny, Jude war. Ende 1939 lief einer der letzten US-Erfolge, das Musical „Südseenächte/ Honolulu“ in Deutschland an. Die wichtigsten Nebenrollen -neben den Hauptdarstellern Robert Young und Eleanor Powell- spielten der jüdische Schauspieler George Burns und seine Ehefrau Gracie Allen (eine Katholikin!). Beider Namen wurden im Vorspann schlichtweg nicht erwähnt. Aber der Film durfte in Nazideutschland laufen!

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„Im Westen nichts Neues“ 1930 gedreht, wurde Zeit seiner Existenz immer wieder das Opfer von Zensoren.

Welche US-Filmkonzerne waren in Deutschland? Zunächst war da einmal da Loew’s Inc., besser bekannt als MGM. MGM war 1933 die zweitgrößte Verleihgesellschaft in Deutschland (nach der UFA). Im März 1933 kündigte MGM an, ein eigenes Synchronstudio zu errichten und sich außerdem an der Produktion deutscher Filme zu beteiligen. Doch zu beidem kam es nicht: im Mai 1933 wurde der Bau des Synchronstudios abgesagt, im September 1933 distanzierte man sich vom Einstieg in das deutsche Produktionsgeschäft. Allerdings unterhielt die MGM ab 1933 eine eigene Synchronabteilung (vorher wurden die MGM-Filme in Hollywood deutsch synchronisiert), die ihre Filme in angemieteten Studios wie dem JOFA-Atelier in Berlin-Johannisthal synchronisieren ließ. Geleitet wurde die MGM-Filiale in Berlin von dem Niederländer Fritz Strengholt. Er soll mit einer deutschen Jüdin verheiratet gewesen sein, von der er sich 1937 auf Druck der Nazis scheiden ließ. Angeblich landete die von ihm verlassene Ehefrau später in einem Konzentrationslager.

Genauso viele Filme wie MGM (83) verlieh die Paramount in NS-Deutschland. Auch die Paramount hatte eine eigene Synchronabteilung, auch sie mietete dafür Studios an. Daneben hatte die Paramount eigene Aufnahmeteams für ihre Wochenschau („Paramount News“) in Deutschland. Die „Paramount News“ lief allerdings nicht in Deutschland, sie kooperierte mit der UFA-Tonwoche- bis 1940.

Die Fox Film Corporation, ab 1935 20th Century Fox, hieß in Deutschland Deutsche Fox Film AG. Die Fox brachte von 1933 bis 1940 50 Filme in die deutschen Kinos. Auch sie hatte die Wochenschau als zweites Standbein in Deutschland. Sie zeigte die „Fox tönende Wochenschau“ in Deutschland, die sich vor allem durch regierungsfreundliche Berichterstattung auszeichnete. Aber auch das half nichts: 1939 ging die „Fox“ genau wie ihre deutschen Wettbewerber „Ufa-Tonwoche“, „Deulig-Tonwoche“ und „Tobis-Wochenschau“mit Kriegsbeginn in einer einheitlichen Wochenschau auf. Die deutschen Firmen behielten, aus rechtlichen Gründen, ihre Vorspannlogos allerdings noch einige Monate. Dann aber gab es endgültig nur noch „Die deutsche Wochenschau“.

Als erster US-Filmkonzern zogen sich die Warner Bros. aus Deutschland zurück. Warner hatte sich für ihre Filme an einem deutschen Verleiher, der „National-Film“ beteiligt, die die Filme in Deutschland in die Kinos brachte. Warner zog sich bereits im Sommer 1933 zurück; angeblich wg. der antisemitischen Haltung der deutschen Reichsregierung. Jahre später sagte allerdings Harry Warner, dass der Rückzug vor allem finanzielle Gründe hatte.

Die United Artists waren der zweite US-Konzern, der kapitulierte. Ihr war bereits 1932 wg. Verbreitung vermeintlicher „Hetzfilme“ die Verleihkonzession entzogen worden. 1934 versuchte United Artists in Zusammenarbeits mit der Bayerischen Film AG ein Comeback in Deutschland. Als aber im selben Jahr von sechs Filmen gleich vier verboten wurden, verging die Lust aufs deutsche Filmgeschäft schnell wieder. Der letzte UA-Film in Deutschland war dann „Der Graf von Monte Christo“, der 1935 in die deutschen Kinos gelangte.

Ein Sonderfall war die Deutsche Universal Film AG, seit 1928 von Paul Kohner geleitet. Sie brachte nicht nur ihre US-Filme in Deutschland heraus, sondern produzierte auch eigene Filme wie den von Hitler hochgeschätzten Luis-Trenker-Film „Der Rebell“ (1932) oder „S.O.S. Eisberg“ aus 1933. Sie produzierte aber auch Filme wie Fritz Langs „Das Testament des Dr. Mabuse“, der keine Aufführungserlaubnis bekam.  Die Universal war durch ihren Besitzer, den deutschen Auswanderer Carl Laemmle, der jüdischen Glaubens war, den Machthabern ein Dorn im Auge. 1934 begann die Deutsche Universal mit ihrer Liquidierung.

Die Columbia und die RKO hatten keine Niederlassungen in Deutschland. Sie ließen ihre Filme durch deutsche Verleiher vertreiben. Bis 1935 kamen Columbia bzw. RKO-Filme in die deutschen Kinos, darunter Erfolge wie „Die Fabel von King Kong“ (RKO, 1933) und „Es geschah in einer Nacht“ (Columbia 1935). Beide Firmen versuchten bis 1937 ihre Filme im Deutschen Reich aufzuführen, allerdings wurden sämtliche Anträge negativ beschieden.

Piraten in alaska
Fand Gnade bei den NS-Zensoren: „Piraten in Alaska“, 1938

Somit waren letztendlich nur MGM, Fox und Paramount in Deutschland vertreten. Trotz aller Verbote und Repressalien versprach der deutsche Markt noch immer einen guten Gewinn. Dieses war dann aber ab Sommer 1940 erledigt: zwischen Juli und September 1940 mussten die drei ihre Niederlassungen in Deutschland schließen.

Damit war ein wichtiges Kapitel der deutschen Filmgeschichte beendet. Erst ab 1946 kamen die deutschen Kinobesucher wieder in den Genuss amerikanischer Filme.

Die gute Erde

„Die gute Erde“, 1937, durfte nur in Österreich laufen. Die Synchronfassung wurde aber bei MGM in Berlin hergestellt.

Verbotene US-Filme 1933-1940 (Auswahl):

  • Anna Christie (MGM, 1940 verboten)
  •  Blockheads („Die Klotzköpfe“, MGM, 1938 verboten)
  •  Die blonde Venus (Paramount, 1933 verboten)
  •  The Bohemian Girl („Das Mädel aus dem Böhmerwald/ Dick und Doof adoptieren ein Kind“; MGM, 1935 verboten)
  •  Dr. Jekyll and Mr. Hyde (Paramount, 1933 verboten)
  •  The Garden of Allah („Der Garten Allahs“, Paramount, 1937 verboten)
  •  The General Died at Dawn („Der General starb im Morgengrauen“, Paramount, 1937 verboten)
  •  Forty-Second Street („Die 42. Straße“, Warner, 1933 verboten)
    Goldrausch (UA, 1935 verboten)
  •  The Good Earth („Die gute Erde“, MGM, 1937 verboten)
  •  The Great Ziegfeld („Der große Ziegfeld“, MGM, 1936 verboten)
  •  Hollywood Party (MGM, 1934 verboten)
  •  Die Dschungelprinzessin (Paramount, 1937 verboten- 1938 zugelassen)
  •  Die Fabel von King Kong (RKO, 1933 verboten- dann erlaubt)
  •  The Last of Mrs. Cheney („Eine Dame der Gesellschaft“, MGM 1937 verboten)
  •  Marie Antoinette (MGM, 1938 verboten)
  •  Mr. Deeds Goes to Town („Mr. Deeds geht in die Stadt“, Columbia, 1937 verboten)
  •  The Prisoner of Shark Island („Der Gefangene der Haifischinsel“, Fox, 1936 verboten)
  •  Männer um eine Frau („The Prizefighter and the Lady“, MGM, OF 1934 erlaubt, Synchronfassung 1934 verboten)
  •  Ninotchka („Ninotschka“, MGM, 1939 verboten)
  •  Rose Marie (MGM, 1936 verboten- 1939 zugelassen)
  •  Sequoia- Herrin der Wildnis (MGM, 1935 verboten – 1936 zugelassen)
  •  Swiss Miss („Dick und Doof als Salontiroler“; MGM, 1938 verboten)
  •  Tarzan and his Mate („Tarzans Vergeltung“, 1934 verboten- lief in Österreich in OF als „Tarzan und sein Kamerad“)
  •  Tarzan, der Herr der Wildnis (MGM, 1934 verboten)
  •  Grenzpolizei Texas (Paramount, 1936 verboten – 1937 zugelassen)
  •  The Thin Man („Mordfall Dünner Mann“, MGM, 1935 verboten)
  •  Viva Villa! (später auch: „Schrei der Gehetzten“, MGM 1935 verboten – 1936 zugelassen)

Einige dieser Filme liefen (auch in Synchronfassung!) nur in Österreich.

US-Filme, die zwischen 1933 und 1937 mit Prädikaten versehen wurden:

1933 – Liebesleid (künstlerisch wertvoll)
1934 – Königin Christina (künstlerisch wertvoll)
1934 – Nachtflug (volksbildend)
1934 – Die große Zarin (künstlerisch wertvoll)
1935 – Bengali (volksbildend)
1935 – Helden von heute (künstlerisch wertvoll)
1935 – Anna Karenina (künstlerisch wertvoll)
1935 – Der bunte Schleier (künstlerisch wertvoll)
1935 – Die Tempeltänzerin (volksbildend)
1936 – Der letzte Alarm (künstlerisch wertvoll)
1937 – Die Kameliendame (künstlerisch wertvoll)
1937 – Manuel (künstlerisch wertvoll)
1937 – Schiffbruch der Seelen (künstlerisch wertvoll)

Unter diesen Filmen waren alleine vier mit Greta Garbo in der Hauptrolle; sie war eine erklärte Favoritin von Hitler und Goebbels- bevor auch sie Ende der 1930er Jahre in Ungnade fiel („Filmt immer mit jüdischen Regisseuren…“).

 

 

 

 

 

Siegfried Schürenberg

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(= Siegfried Wittig) 12. Januar 1900, Detmold – 31. August 1993, Berlin

Seine Eltern sind der Schauspieler Siegfried Wittig und die Opernsängerin Thekla Wittig. Er wächst in Krefeld und Chemnitz auf. 1913 geht er mit dem Vater nach Berlin, 1917 wird er zum Militärdienst nach Frankreich eingezogen. Nachdem er erwägt, Medizin zu studieren, entscheidet er sich für den Beruf des Vaters- wobei er den Nachnamen seiner Großmutter als Künstlernamen auswählt. 1920 bekommt er sein erstes Theaterengagement in Stolp (Hinterpommern). Es folgen Stationen in Potsdam, Stralsund, Bonn, Stettin, Kiel, Hamburg, Zürich, Wien und schließlich Berlin. 1932/33 ist er zum ersten Mal auf der Leinwand zu sehen: „Der Läufer von Marathon“, noch eine kleine Nebenrolle. Harry Piel gibt ihm eine Hauptrolle in „Der Herr der Welt“ (1934)- doch der Film wird kein Erfolg. Danach ist Schürenberg vor allem in (größeren) Nebenrollen zu sehen: „Zu neuen Ufern“, „Der Mann, der Sherlock Holmes war“ (beide 1937), „Sensationsprozess Casilla“ (1939), „Am Abend auf der Heide“ (1941). Mit Kriegsbeginn wird Schürenberg zur Wehrmacht eingezogen; nur gelegentlich wird er noch für Film bzw. Synchronrollen freigestellt. Im Nachkriegsfilm ist Schürenberg, der nach dem Krieg einige Jahre in Zürich lebt, erst 1954 wieder zu sehen: „Conchita und der Ingenieur“. Es folgen Auftritte in „Alibi“, „Der 20. Juli“ (beide 1955) oder „Die Brücke“ (1959). 1962 bekommt er dann die Rolle seines Lebens. Als leicht seniler „Sir John“ verkörpert er in 16 Edgar-Wallace-Filmen den Chef von Scotland Yard. 1974 zieht sich Schürenberg, abgesehen von Synchronrollen, weitgehend vom Filmgeschäft zurück.

Als Synchronschauspieler ist Schürenberg ab 1932/33 tätig. Er gehört in den 1930er Jahren zu den meistbeschäftigten Synchronschauspielern in Deutschland, vor allem als deutsche Stimme von Clark Gable, Gary Cooper oder William Powell. Auch nach dem Krieg (ab 1950) ist er rund 30 Jahre lang vielbeschäftigt in der Synchronisation, u.a. ist er in fast allen Clark-Gable-Filmen seine deutsche Stimme.

Synchronrollen bis 1945 (Auswahl):
(angegeben sind der deutsche Verleihtitel, der synchronisierte Schauspieler, Synchronfirma und Synchronjahr)

  • Seitenwege des Lebens (John Boles, Deutsche Universal, 1933)
  • Tiger-Hai (Richard Arlen, Topoly-Tobis, 1933)
  • Ich bin ein entflohener Kettensträfling (Preston Foster, Topoly-Tobis, 1933)
  • Das letzte Erlebnis (William Powell, Topoly-Tobis, 1933)
  • Königin Christine (John Gilbert, MGM 1934)
  • Fräulein Josette- meine Frau (Jean Murat, Tobis, 1935)
  • Ein Herz zu verschenken (Clark Gable, MGM, 1935)
  • Madame Dubarry (?, Tobis-Melofilm, 1935)
  • Maddalena (?, Tobis-Melofilm, 1935)
  • Mein Herz der Königin (Clive Brook?, Tobis-Melofilm, 1935)
  • In goldenen Ketten (Clark Gable, MGM 1935)
  • Kreuzritter (Ian Keith?, Paramount, 1935)
  • Madame befiehlt (?, Paramount, 1935)
  • Es geschah in einer Nacht (Clark Gable, Lüdtke & Rohnstein, 1935)
  • Die öffentliche Meinung (William Powell, MGM, 1935)
  • Anna Karenina (Fredric March, MGM, 1936)
  • Metropolitan (Lawrence Tibbet, Tobis-Fox, 1936)
  • Nach Büroschluss (Clark Gable, MGM/Tobis-Melofilm, 1936)
  • Gold nach Singapore (Clark Gable, MGM, 1936)
  • Der kleinste Rebell  (Jack Holt, Tobis-Fox, 1936)
  • Broadway Melodie (Robert Taylor, MGM, 1936)
  • Seine Sekretärin (Clark Gable, MGM, 1936)
  • Meuterei auf der Bounty (Clark Gable, MGM, 1936)
  • Die Botschaft an Garcia (Wallace Beery, Tobis-Fox, 1936)
  • Kabine B 50 (Douglass Dumbrille?, Paramount, 1936)
  • San Franzisko (Clark Gable, MGM, 1936)
  • Lustige Sünder (William Powell, MGM, 1937)
  • Treffpunkt Paris (Gary Cooper, Paramount, 1937)
  • Kampf um Indien (Ronald Colman, 1937)
  • Die Farm am Mississippi (Randolph Scott, Paramount, 1937)
  • Goldfieber (Clark Gable, Tobis-Fox, 1937)
  • Unter vier Augen (Robert Taylor, Tobis-Fox, 1937)
  • Das letzte Sklavenschiff (Warner Baxter, Tobis-Fox, 1937)
  • Im Kreuzverhör (Harvey Stephens?, Paramount, 1937)
  • Die gute Erde (?, MGM, 1937 – nur in Österreich gelaufen)
  • Maienzeit (?, MGM, 1937)
  • Eine Dame der Gesellschaft (William Powell, MGM, 1937- nur in Österreich gelaufen!)
  • Der Liebesreporter (Don Ameche, Tobis-Fox, 1937)
  • Und so was nennt sich Detektiv (William Powell, MGM, 1937/38)
  • Manuel (Melvyn Douglas, MGM, 1937/38)
  • Doppelhochzeit (William Powell, MGM 1938)
  • Die Eiskönigin (Don Ameche, Fox, 1938)
  • Saratoga (Clark Gable, MGM, 1938)
  • Chicago (Don Ameche, Fox, 1938)
  • Schiffbruch der Seelen (Gary Cooper, Paramount, 1938)
  • Geheimnisvolle Passagiere (Jack Oakie, Paramount, 1938)
  • Ehrenlegion (Charles Vanel, Lüdtke & Rohnstein, 1938)
  • Shirley auf Welle 303 (Randolph Scott, Fox, 1938)
  • Frauenehre (Robert Taylor, MGM, 1938)
  • Tarantella (Douglass Dumbrille, MGM, 1938)
  • Entführt (Warner Baxter, Fox, 1938)
  • Drei Frauen um Verdi (Fosco Giachetti, Lüdtke & Rohnstein, 1938)
  • Über die Grenze entkommen (Randolph Scott, Paramount, 1939)
  • König der Vagabunden (Ronald Colman, Paramount, 1939)
  • Abenteuer in China (Clark Gable, MGM, 1939)
  • Die Zitadelle (?, MGM, 1939 – von der Kontingentstelle verboten, keine Aufführung )
  • Rivalin der Zarin (Pierre Richard-Willm, Lüdtke & Rohnstein, 1939)
  • Überfall im Chinesenviertel (Akim Tamiroff oder  J. Carrol Naish, Paramount, 1939)
  • Scotland Yard erlässt Haftbefehl (Reginald Denny?, Paramount, 1939)
  • Die goldene Peitsche (Douglass Dumbrille, Fox, 1939)
  • Irrwege der Liebe (Ian Hunter, MGM, 1940)
  • Hinter Haremsgittern (Manuel Luna, Hispano-Film, 1940)

 


Siegfried Schürenberg und Willy Birgel in „Zu neuen Ufern“ (1937)