Natascha (F 1934 – DF 1935)

natascha
franz. Filmplakat

Natascha
Titel in Österreich: Moskauer Nächte
Originaltitel:
 La Nuits Moscovites
Produktion: GG Films, Frankreich, 1934
Regie: Alexis Granovsky
Deutsche Fassung: Lüdtke, Dr. Rohnstein & Co., Berlin
Dialogregie: Dr. Konrad P. Rohnstein, Kurt Werther
Dialogbuch: Alfred Haase
Deutsche Liedertexte: Wolfgang Böttcher
Musikalische Leitung: Fritz Wenneis
Tonmeister: Ernst Schütz
Tonschnitt: Dr. Arthur Kamps
Synchronarbeiten: März/ April 1935, JOFA-Atelier, Berlin-Johannisthal, hergestellt nach dem Rhythmografie-Verfahren
Tonsystem: Western Electric (F) – Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih:  Regionalverleihe, u.a. Märkische Film GmbH, Frankfurt/M. (Mittel- und Süddeutschland)
Deutsche Erstaufführung:  1935

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Natascha Kovrin                        – Annabella                         – Trude Moos
Pjotr Briukoff                             – Harry Baur                       Walter Werner
Kapitän Ignatoff                        – Pierre Richard-Willm Harry Giese
Frau Kovrin                                 – Germaine Dermoz        Margarete Schön
Oberst Kovrin                             – Roger Karl                        Wolf Trutz
Kapitän Polonsky                      – Ernest Ferny                   Herbert Gernot
Anna Sablin/ Aila Tscherbat  – Spinelly                              – Til Klokow
General Molokoff                      – Paul Escoffier                 Erich Dunskus
Präsident des Kriegsgerichts – Paul Amiot                      Alfred Haase
Vertreter der Anklage              – André Carnège                Werner Schott
Lt. Petrowsky                              – Jean Heuzé                      Walter Kynast

Inhalt:

Russland, 1916. Der reiche Bauer und Kaufmann Briukoff ist mit der jungen Natascha Kovrin verlobt. Briukoff ist nicht mehr jung, aber die Familie Kovrin ist dankbar über seine Unterstützung und hat ihm die junge Tochter versprochen. Im Lazarett lernt Natascha den jungen Offizier Ignatoff kennen. Schon bald verlieben sich die beiden. Als es zu einem Zusammenstoß zwischen Ignatoff und Briukoff kommt, hält Natascha aus Pflichtgefühl zu ihrem Verlobten. Ignatoff will an die Front, doch er wird zum Generalstab versetzt. Am Kartentisch treffen sich die beiden Rivalen wieder. Ignatoff verliert und gerät finanziell in die Hände des Nebenbuhlers. Dann gerät er auch noch an die Spionin Tscherbaht. Ignatoff muss, obwohl unschuldig, vors Kriegsgericht. Nur Briukoff kennt die Wahrheit- doch wird er den Nebenbuhler retten…?

Anmerkungen:

Annabella (Suzanne Georgette Charpentier, 1907-1996) gehörte zu den beliebtesten Filmstars der 1930er Jahre. Ihren ersten Filmauftritt hatte sie schon 1927 in „Napoleon“ von Abel Gance. Ihre bekanntesten Filme im Frankreich der 1930er Jahre waren u.a. „Die Million“ (1931), „Die Schlacht“, „Fräulein Josette- meine Frau“ (beide 1933), „Natascha“ (1934) oder „Zwischen Abend und Morgen“ (1935). 1936 filmte sie in Großbritannien, danach in Hollywood. Dort hatte sie eine Affäre mit Tyrone Power, mit dem sie in „Suez“ (1939) auch auf der Leinwand zu sehen war. Die beiden heirateten 1939. Annabella zog sich von der Leinwand zurück und kehrte 1948, nach der Scheidung von Power, nach Frankreich zurück. An ihre Erfolge konnte sie allerdings nicht mehr anknüpfen.
Harry Baur (1880-1943) gehörte zu den großen Charakterschauspielern Frankreichs der 1930er und frühen 1940er Jahre. 1941 spielte er in der Continental-Produktion „Mord am Weihnachtsabend“. Zu diesem Zeitpunkt wurde er von der Vichy-Presse als angeblicher Jude und Freimaurer denunziert. Harry Baur drehte dann 1942 in Berlin den Spielfilm „Symphonie eines Lebens“; nach seiner Rückkehr nach Frankreich wurde er am 30. Mai 1942 vom Sicherheitsdienst verhaftet. Er kam am 19. September, schwer krank, aus der Haft frei. Propagandaminister Goebbels hob im Dezember 1942 das Spielverbot gegen Baur wieder auf; er sollte für Produktionen der Continental-Film zur Verfügung stehen. Doch dazu kam es nicht mehr: Harry Baur starb am 8. April 1943, vermutlich an den Folgen der Haft. Die Premiere seines letzten Films, „Symphonie eines Lebens“, am 21. April 1943 (Der Film hatte monatelang auf Eis gelegen) erlebte er nicht mehr.
Annabella wurde in den meisten ihrer Filme von Viktoria von Ballasko synchronisiert. Dies war in „Natascha“ nicht der Fall, sie wurde von Trude Moos vertreten.

Filmausschnitt (Originalversion)

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Im Westen nichts Neues (USA 1930 – DF 1930)

Im Westen nichts neues- Werbung

Im Westen nichts Neues
Originaltitel: All Quiet on the Western Front
Produktion: Universal, USA, 1929/30
Regie: Lewis Milestone
Deutsche Fassung: Synchronstudio “Rhythmographie”, Am Halleschen Tor, Berlin
Dialogregie: Max Bing
Assistenz: Konrad P. Rohnstein
Dialogbuch: Elsa Jaque, Clement (= Otto Klement??), R. Richter
Tonschnitt (Assistenz): Werner Jacobs
Gesamtleitung: Viktor Abel
Tonsystem: Western Electric (USA)  – Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih: Deutsche Universal, Berlin
Deutsche Erstaufführung:  4. Dezember 1930, Berlin (Mozartsaal)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Paul Bäumer                       – Lew(is) Ayres              Fritz Ley
Katczinsky                           – Louis Wolheim           Erich Dunskus
Tjaden                                   – „Slim“ Summerville – ?
Himmelstoß                       – John Wray                    Bruno Fritz
Kemmerich                         – Ben Alexander            Wolfgang Staudte
Kantorek                              – Arnold Lucy                 Bruno Fritz

 

Der Film wurde mehrfach neu synchronisiert. 1952 von der Ultra Film Berlin, mit Sebastian Fischer (Lew Ayres). Erich Dunskus sprach seine Rolle für Louis Wolheim erneut. 1984 im Auftrag des ZDF von der Berliner Synchron mit Stephan Schwartz (Ayres) und Franz-Otto Krüger (Wolheim), 2005 für eine DVD-Ausgabe mit Manuel Straube (Ayres) und Hartmut Neugebauer (Wolheim).

Inhalt:

Deutschland, 1916. Eine Abiturientenklasse, angeführt von ihrem „Mentor“ Paul Bäumer, lässt sich durch die patriotischen Phrasen ihres Lehrers Kantorek überzeugen und meldet sich an die Front. Doch bereits die Ausbildung fällt ganz anders aus als die jungen Männer gedacht haben. Ihr Ausbilder, der Unteroffizier Himmelstoß, im Zivilberuf ein freundlicher Postbote, erweist sich als schikanöser Sadist. Er quält die jungen Rekruten, lässt sie durch Matsch robben und stundenlang Exerzieren. An der Front angekommen, lernen die jungen Soldaten bald die Schrecken des Krieges kennen. Zu einem Freund entwickelt sich der erfahrene Unteroffizier Katczinsky, Kat genannt, ein erfahrener Landsturmmann aus Ostpreußen. Nach und nach fallen viele der Abiturienten an der Front. Eines Tages kommt auch Himmelstoß an die Front. Sofort versucht er wieder seinen Feldwebelton, doch niemand hört auf ihn. Voller Angst sieht Himmelstoß dem ersten Angriff entgegen, bei dem er auch fällt. Nach einer Verwundung kommt Paul wieder nach Hause, doch dort findet er sich nicht zurecht. Zurück an der Front findet Paul kaum einen Kameraden wieder. Nur der gute alte Kat ist noch da- doch bei einem Fliegerangriff wird Katczinsky tödlich verwundet. Wieder im Schützengraben greift Paul nach einem Schmetterling- und wird von einem Scharfschützen erschossen. Der Heeresbericht meldet an diesem Tage jedoch nur: „Im Westen nichts Neues“.

 Anmerkungen:

Wohl kaum ein bedeutender Film wurde in seiner Geschichte so zensiert wie „Im Westen nichts Neues“. Erich Maria Remarque schrieb 1928 seinen Bestseller, der im Laufe des Jahres 1929 ein riesiger Erfolg wurde. Der Universal-Chef Carl Laemmle erwarb 1929 die Filmrechte. Im November 1929 begannen die Dreharbeiten. Der Film wurde als Ton- und Stummfilm hergestellt. Im April 1930 fand die Uraufführung der stummen Version statt, die Tonversion wurde im Juni 1930 aufgeführt. In Deutschland hatte der Film in der Synchronfassung am 4. Dezember 1930 im Berliner Mozartsaal seine Erstaufführung. Schon diese Fassung war gegenüber der ursprünglichen Fassung gekürzt, vor allem fehlten die Schleiferszenen mit Himmelstoß. Das hinderte den NSDAP-Gauleiter von Berlin, Goebbels, nicht daran, massiv gegen den Film vorzugehen. Mehrfach störten er und seine SA-Horden Aufführungen des Films. Schließlich wurde der Film vorläufig abgesetzt und am 11. Dezember 1930 verboten. Nach weiteren Kürzungen lief er dann ab 8. Juni wieder an- allerdings nur für geschlossene Veranstaltungen. Am 2. September kam er dann für die Allgemeinheit wieder in die Kinos, nach weiteren Kürzungen und nachdem sich Universal verpflichtete, den Film im Ausland nur in der für Deutschland genehmigten Fassung zu zeigen. Aber auch in den USA selbst und in anderen Ländern wurde der Film immer wieder gekürzt und umgestaltet. Mit dem Machtantritt der Nazis wurde der Film in Deutschland dann endgültig verboten.
Wie schon „Vorhang auf!“ wurde auch „Im Westen nichts Neues“ vom Synchronstudio „Rhythmografie“ eingedeutscht. Der Dialogregisseur Max Bing (1885-1945) war in der Hauptsache beim Rundfunk tätig. Er arbeitete vor allem als Hörspielregisseur. Sein Assistent war Konrad P. Rohnstein, der einige Zeit später eine eigene Synchronfirma gründete. Zu den Assistenten zählte auch der spätere Filmregisseur Werner Jacobs (1909-1999). Die Hauptrolle des Paul Bäumer wurde von Fritz Ley (1901-1980) gesprochen. Ley wurde vor allem in den 1930er Jahren immer wieder in Synchronhauptrollen eingesetzt. Auch nach dem Krieg war er noch einige Jahre in diesem Metier tätig.

Vorhang auf! (USA 1929 – DF 1930)

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US-Filmplakat

Vorhang auf!
Originaltitel: Gold Diggers of Broadway
Produktion: Warner Bros., The Vitaphone Company, USA, 1929
Regie: Roy del Ruth
Deutsche Fassung: Synchronstudio „Rhythmographie“, Am Halleschen Tor, Berlin
Dialogregie: Karl Zander
Assistenz: Konrad P. Rohnstein
Dialogbuch: ?
Gesamtleitung: Viktor Abel
Tonsystem: Vitaphone (USA)  – Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih: National-Filmverleih, Berlin (?)
Deutsche Erstaufführung:  Oktober 1930

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Jenny (OF: Jerry)       – Nancy Welford             Ilse Baerwald
Steff (OF: Stephen)  – Conweay Tearle            Bruno Fritz
Mabel                            – Winnie Lightner          Lotte Werkmeister
Anni (OF: Ann)           – Ann Pennington           Annie Frank-Schlessing
Lilian (OF: Eleanor)  – Lilyan Tashman           Elsa Häusler
Walter (OF: Wally)    – William Bakewell         Alfons Steinfeld
Nick                                – Nick Lucas                      Siegfried Nunberg
Violet                              – Helen Foster                   – Käte Foerder
Blank (OF: Blake)        –Albert Gran                    Karl Wallauer
Tipsy (OF:Topsy           – Gertrude Short              Hanna Korten-Altmann

Inhalt:

Der Film handelt von einer Gruppe Showgirls, deren Star Anni ist. Anni ist hinter dem Gitarristen Nick her- aber nicht nur sie. Als Anni eine Auseinandersetzung mit einem anderen Mädchen hat, verletzt sie sich am Auge. Das ist die Chance für die junge Jenny, die nun die Hauptrolle erhält. Aber sie bekommt nicht nur die Hauptrolle, sondern auch den jungen Wally.

Anmerkungen:

Dieser Revuefilm ist das Remake eines Stummfilms aus 1923. Der Film hat eine (Zweifarben-) Technicolor-Sequenz. Ob dieser Ausschnitt auch in der deutschen Kinoversion zu sehen war, ist nicht bekannt. Der Film wurde im Vitaphone-Nadeltonverfahren hergestellt.
Der Film ist eine der ersten in Deutschland hergestellten Synchronisationen, hergestellt bei der „Rhythmographie“ in Berlin. Die meisten der mitwirkenden Synchronsprecher sind heute nahezu unbekannt. Der bekannteste ist sicherlich der Berliner Schauspieler und Kabarettist Bruno Fritz (1900-1984). 1935 gründete er mit Tatjana Sais und Günter Neumann das Kabarett „Tatzelwurm“, von 1948 bis 1967 war er Mitglied des berühmten Kabaretts „Die Insulaner“ (auch von Günter Neumann gegründet). Seit Mitte der 1930er Jahre war er immer wieder in Nebenrollen im Film zu sehen, wobei er oft den „Ur-Berliner“ darstellte. Auch später im Fernsehen war er oft der „typische Berliner“. Als Synchronsprecher hatte er immer wieder Auftritte, so war er u.a. die Stimme von Richard Widmark in „Herrin der toten Stadt“.
Ilse Baerwald (Lebensdaten unbekannt) spielte u.a. an der Volksbühne Berlin. Sie trat in den Filmen „Zwischen Nacht und Morgen“ (1931) und „Das erste Recht des Kindes“ (1932) auf.
Lotte Werkmeister (1885-1970) war vor allem im Kabarett und im Varieté tätig. Ab 1917 war Lotte Werkmeister auch im Film zu sehen. Bis 1943 kommt sie auf über 35 Filmauftritte.
Siegfried (auch: Siegmund) Nunberg (1879-1950) begann seine Theaterlaufbahn in Schlesien. Nach diversen Theaterstationen über ein Jahrzehnt lang in Berlin am Deutschen Theater unter Max Reinhardt beschäftigt. 1930 einzige deutsche Filmrolle in „Dreyfus“. Nach 1933 erhielt der jüdische Schauspieler nur Beschäftigung beim jüdischen Kulturbund. 1938 gelang ihm die Flucht in die USA. Seit 1944 US-Staatsbürger verdiente er sich seinen Lebensunterhalt zuletzt als Bankangestellter.
Käte Foerder (1894-1978) war 1926 am Theater in Gotha beschäftigt; 1930 trat sie im Weimarer Rundfunk auf. 1932 hatte sie eine kleine Rolle im Kinofilm „Das erste Recht des Kindes“. Nach der Machtergreifung wirkte sie kurz beim jüdischen Kulturbund und emigrierte dann in die Niederlande und trat dort im Theater auf. Sie war mit Siegfried Mayerson Maerzon verheiratet, mit dem sie 2 Kinder hatte. Sie starb 1978 in Haifa, Israel.
Karl (Carl) Wallauer (1874-1937) trat zwischen 1917 und 1928 in rund 10 Stummfilmen auf. Er war außerdem als Präsident der Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger gewerkschaftlich tätig.
Über Annie Frank-Schlessing, Elsa Häusler, Alfons Steinfeld und Hanna Korten-Altmann ist leider nichts bekannt.

 

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Alkazar (I/ESP 1940- DF 1941)

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Alkazar
Originaltitel: L’assedio dell‘ Alcazar
Produktion: Film Bassoli, Ulargui Films, I/ESP, 1940
Regie: Augusto Genina
Deutsche Fassung: Lüdtke & Rohnstein, Berlin
Dialogregie: Kurt Werther
Dialogbuch: Georg Rothkegel
Tonmeister: Oscar Haarbrandt, Hermann Birkhofer
Tonsystem: RCA-Photophone (I) – Tobis/Klangfilm (D)
Deutscher Verleih: DiFu – Deutsch-Italienische Film-Union
Deutsche Erstaufführung:  30.09.1941

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:
Hauptmann Vela                    – Fosco Giachetti                –  Paul Klinger
Carmen Herrera                     – Mireille Balin                    –  Lu Säuberlich
Conchita Alvarez                    – Maria Denis                       –  Ruth Hellberg
Oberst Moscado                      – Rafael Calvo                     Walter Werner
Francisco                                   – Aldo Fiorelli                     Harry Giese
Pedro                                          – Andrea Checci                 Claus Clausen
Hauptmann Vincenzo Alba – Carlo Tamberlani           Fritz Ley
Pablo Montez                          – Silvio Bagolini                   Rudolf Schündler
Major Vilanova                       – Guido Notari                     Werner Scharf
Politischer Kommissar         – Guillermo Sinaz               Paul Dahlke
Republikanischer General   – Giovanni dai Cortivo      Alfred Haase
Moscardos Sohn                      – Carlos Munoz                   Siegfried Droste
Major Ratto                               – Carlo Duse                        Herbert Gernot
Funker                                        – Checco Rissone               Christian Gollong
Chef der Miliz                          – Ciro Berardi                      Erich Dunskus

weitere Synchronsprecher: Charlotte Radspieler, Käthe Vander, Käte Merk

Der Film kam 1955 in neu geschnittener und neu synchronisierter Fassung unter dem Titel „Kampf um den Alkazar“ neu heraus. Es sprachen: Wolfgang Lukschy (Giachetti), Marion Degler (Balin), Maria Körber (Denis), Walther Suessenguth (Calvo), Eckart Dux (Fiorelli). Alfred Haase sprach die gleiche Rolle wie 1941. Deutsche Fassung: UFA, Dialogbuch und -Regie: Karlheinz Brunnemann.

Inhalt:

1936. Die republikanischen Truppen belagern die Militärfestung Alkazar  in Toledo, die von einer kleinen Zahl von Franco-treuen Truppen verteidigt wird. Unter großen Verlusten gelingt es den Verteidigern, die Festung zu halten, bis die Franco-Truppen den Alkazar entsetzen können.

Anmerkungen:

Einer jener italienischen Filme, die den Heldenkampf der Franco-Truppen herausstellen und die republikanischen Truppen als marodierende Banden zeigen, die auch vor Mord an Kindern, Frauen und anderen Zivilisten nicht zurückschrecken (wobei es dabei an ein Wunder grenzt, das diese Mörderbanden die Francotruppen überhaupt in Bedrängnis bringen…). Fosco Giachetti in einer der für ihn typischen Rollen als heroischer Offizier.

In der deutschen Fassung sollte Fosco Giachetti ursprünglich von Werner Schott gesprochen worden, so war jedenfalls in einem großen Bericht der Zeitschrift „Mein Film“ zu lesen. Es muss dann aber zu einer Umbesetzung der Rolle gekommen sein, denn letztendlich wurde Giachetti von Paul Klinger synchronisiert. Klinger sprach Giachetti übrigens auch in „Bengasi- Schicksal einer Stadt“.

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„Alkazar“ wurde nach dem „Rhythmografie“-Verfahren synchronisiert. Unter dem Filmausschnitt läuft ein Laufband mit den Dialogen.

Die ersten Synchronversuche

Der Siegeszug des Tonfilms war nicht mehr aufzuhalten. Doch damit entstand ein bislang nicht bekanntes Problem: wie sollte man fremdsprachige Filme dem einheimischen Publikum präsentieren? Am Anfang war es einfach; der Reiz des Neuen war so groß, das das Publikum darüber die fremde Sprache vergaß. Doch schon bald ließ der Reiz nach; denn was nützt die Sprache, wenn man sie nicht versteht? Als 1929 in Berlin „Sonny Boy/ The Singing Fool“ aufgeführt wurde (einer der ersten [Teil-]tonfilme), kürzte man die Dialogszenen und setzte dafür Zwischentitel ein, die die Handlung notdürftig übersetzten. Eine weitere Möglichkeit war die Dialoge mit Untertiteln (damals nannte man das einkopierte Zwischentexte) notdürftig zu übersetzten. Wobei –je nach Tempo der Dialoge- nur eine Teil übersetzt werden kann. Die teuerste Möglichkeit war der Versionfilm. Ein Film wurde dabei in mehreren Sprachversionen gedreht. Dafür wurden Schauspieler aus verschiedenen Ländern engagiert, die die Filme in ihrer Heimatsprache abdrehten. So setzte 1930 eine regelrechte „Völkerwanderung“ von deutschsprachigen Schauspielern nach Hollywood ein: Heinrich George, Gustav Diessl, Gustav Fröhlich, Egon von Jordan, Hans Junkermann, Nora Gregor uva. machten sich auf, um dort in deutschsprachigen Versionen mitzuwirken. Kompliziert wurde es, wenn Stars nicht einfach ausgetauscht werden konnten: Komiker wie Laurel & Hardy oder Buster Keaton konnte man nicht einfach durch Muttersprachler ersetzen. So mussten sie wohl oder übel in den jeweiligen Sprachen drehen. Sie lernten phonetisch ihre Texte und mühten sich so gut es ging mit der jeweiligen Sprache ab- das führte meist schon an sich zu Heiterkeitserfolgen. Während MGM oder Warner ihre fremdsprachigen Fassungen in Hollywood herstellte, ging Paramount einen anderen Weg: man kaufte Filmstudios in Joinville bei Paris und stellte dort die Filme für den europäischen Markt her. Das Kapitel der Versionenfilme war allerdings nur kurz. Bereits 1931 stellten MGM und Warner aufgrund der hohen Kosten die Herstellung von fremdsprachigen Versionen ein. Ebenso machte es Paramount in Joinville. Ausdauernder war der deutsche UFA-Konzern, der bis Ende der 1930er Jahre vor allem französische Versionen herstellte.

Eine wesentlich kostengünstigere Variante als das Drehen von Versionenfilmen, war die Herstellung von Synchronisationen, d.h. hier wurden die Dialoge lippengerecht (synchron) übersetzt und dem Film als Tonspur beigegeben. Als erste Filmgesellschaft versuchte sich Universal an dieses damals noch technisch schwierige Unterfangen. Universal holte sich die deutschen Regisseure Friedrich Zelnik und Kurt Neumann in die USA um unter deren Leitung die ersten deutschsprachigen Synchronfassungen herstellen zu lassen. Zunächst wurden die Musicals „Broadway“ und „Das Komödiantenschiff/ Showboat“ ins Deutsche übersetzt. „Das Komödiantenschiff“ war nur ein Teiltonfilm, d.h. er wurde ursprünglich als Stummfilm gedreht, aber nach dem Erfolg der ersten Tonfilme nachträglich mit Dialogsequenzen versehen. Die Filme wurden zunächst für das deutschsprachige Publikum in den USA aufgeführt; es war aber auch ein Export nach Deutschland vorgesehen. Das aber führte zu ungeahnten Schwierigkeiten. Universal überließ der UFA „Das Komödiantenschiff“ für Testvorführungen in Berlin. Am 11. Juni 1929 fand im Berliner Zoopalast eine erste Probevorführung der deutschen Synchronfassung statt. Da die deutsche Synchronfassung im amerikanischen Western-Electric Tonsystem aufgenommen wurde, in Deutschland aber hiesige Klangfilm-Vorführgeräte zur Verfügung standen, kam es zu Problemen bei der Tonwiedergabe: der Ton war leise und undeutlich. Am nächsten Tag versuchte man es erneut: die gleichen Probleme. Weitere Testvorführungen am 24., 26. und 27. Juni brachten keine Besserung. Aufgrund dieser technischen Probleme (zu dem auch noch rechtliche Probleme kamen), lief der Film letztendlich erst am 29.07.1930 in Deutschland an- als Stummfilm! Nicht besser erging es „Broadway“- auch er lief in Deutschland nur in stummer Version. Immerhin gelangte der Film aber in Österreich in deutscher Synchronfassung zur Aufführung (Dez. 1929). Aber am 18.01.1930 war es dann soweit: United Artists präsentierten den ersten deutsch synchronisierten Hollywoodfilm in Deutschland: „Der Tollpatsch/Lummox“. Der Film war allerdings ein glatter Reinfall. Hier die Rezension des Kritikers der „Berliner Börsen Zeitung“ vom 14. Januar 1930: „Im Rahmen einer Sonderveranstaltung vor geladenen Gästen zeigten United Artists im Mozartsaal ihren Tonfilm „Der Tolpatsch“ (Lummox). Das Novum dieses Films bestand darin, daß die deutsche Version erst nachträglich hergestellt worden ist und zwar hatte man in genauer zeitlicher Dauer der im Film sichtbaren Lippenbewegungen nachträglich deutsche Sprecher dazu deutsche Worte sprechen lassen. Ein an sich nicht uninteressantes Experiment. Es erwies sich aber, daß dabei das letzte bißchen Geist und Beseelung flöten geht. Zunächst mußte man die Feststellung machen, daß zwar die deutschen Worte der Länge nach zu den amerikanischen Lippenbewegungen paßten, aber nicht der Mundbewegung nach, außerdem deklamierten die nachträglichen deutschen Sprecher in einer oft geradezu unerträglichen Weise, man wurde an übelste Vorstadtschmiere erinnert und dazu kam noch, daß sie -offenbar hauptsächlich unter dem Zwange der gegebenen Sprechlängen- vielfach unerträglich triviales Zeug zu reden hatten. Man war sich allgemein darüber klar, daß dieses Experiment, für das unbegreiflicherweise der zur Zeit in Hollywood weilende Friedrich Zelnik verantwortlich zeichnet, restlos mißlungen ist. Man wird nach diesem Machwerk überhaupt von Zelnik abrücken müssen, bis er von den Filmhandwerkern wieder zu den Filmkünstlern zurückgefunden hat. Der von Herbert Brenon inszenierte Film war im übrigen ganz dazu angetan, daß sachverständige Publikum baß in Erstaunen zu versetzen. Man glaubte sich um zwanzig Jahre zurückversetzt, eine so unbeschreiblich schwülstige Kitschgeschichte (der tränenreiche Roman eines amerikanischen Dienstmädchens) wurde einem da vorgesetzt, und die uns bisher durchweg unbekannten amerikanischen Darsteller spielten mit so übertriebenen Gesten, daß es sich augenscheinlich um blutige Dilettanten handelt. Das -wie gesagt sachverständige- Publikum saß gestern zuerst ganz erstarrt da vor Staunen, man glaubte nicht richtig zu sehen, oder zu träumen, dann begann man allgemein die schauerliche Tragik der Geschehnisse humoristisch zu nehmen und bald amüsierte man sich dabei besser, als bei einem Lustspiel. Nur aus Höflichkeit gegen die gastgebende Firma gab es zum Schluß nicht das in solchen Fällen sehr wohltuende Pfeifkonzert, das niemals mehr am Platze gewesen wäre, als hier. Halten die Amerikaner uns denn für vollständige Idioten, daß sie es wagen, uns so indiskutables Zeug als bemerkenswerte Leistung anzubieten? F.O. „Soweit die zeitgenössische Kritik zu einem der ersten synchronisierten Filme in Deutschland.

Im Sommer 1930 wurden die Patentstreitigkeiten im „Pariser Tonfilmfrieden“ beigelegt. Genormte Projektoren sorgten dafür, dass das Tonaufnahmeverfahren keinerlei Schwierigkeiten mehr bereiten konnte. Inzwischen hatte Universal eine deutsche Tochterfiliale, die „Deutsche Universal“ gegründet. Geleitet wurde diese von Paul Kohner. Im Sommer 1930 stieß Kohner auf das sogenannte „Rhythmographie-Verfahren“ von Carl Robert Blum, welches er schon 1926 patentieren ließ und das man auch für die Musikbegleitung von Stummfilmen benutzen konnte. Viktor Abel konstruierte dazu eine Apparatur, welche man zur Synchronisation fremdsprachiger Filme benutzen konnte. Kohner ließ daraufhin von der „Rhythmographie“ den Film „Der Kapitän der Garde/ The Captain of the Guard“ deutsch synchronisieren. Der Film kam im Oktober 1930 in die deutschen Kinos. Der bekannteste Film dieser Jahre war sicherlich „Im Westen nichts Neues“, dessen deutsche Synchronfassung, hergestellt bei der „Rhythmografie“, am 04. Dezember 1930 seine deutsche Erstaufführung hatte. Die Deutsche Universal ließ 1930/31 einige seiner Film bei der „Rhythmographie“ eindeutschen. Danach ließ Universal seine deutschen Synchronfassungen in den JOFA-Ateliers in Berlin-Johannisthal herstellen.

Wie funktionierte dieses „Rhythmographie-Verfahren“? Vereinfacht muss man es sich folgendermaßen vorstellen: die Sprecher standen vor einer Art Kasten, in der die Dialoge in einem Laufband abliefen. Das Laufband lief im Tempo der zu synchronisierenden Sätze ab.

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„Rhythmografie“-Apparat

Noch komplizierter war das sogenannte „Topoly“- Verfahren, das eine sogenannte „Gerst-Dirigierscheibe“ einsetzte, benannt nach ihrem Erfinder, dem Ingenieur Gerst. Die Sprecher standen hier vor einer großen Scheibe, auf der der zu synchronisierende Text auf einem Vergrößerungsglas zu sehen war. Dieses Verfahren, welches von der „Topoly“ („Tobis-Polyphon“) angewandt wurde, hielt sich nur ein knappes Jahr in den Synchronstudios- kein Wunder bei der Kompliziertheit! Das „Rhythmographie-Verfahren“ hielt sich wesentlich länger. Denn schon bald wurde das Laufband zusammen mit dem Film auf die Leinwand projiziert und die Schauspieler sprachen darauf ihren Text. Auch damals schon wurde der Film in viele kleine Abschnitte, sogenannte „Takes“ unterteilt. Später verzichtete man auch auf das Laufband und die Sprecher lernten ihre Texte auswendig und sprachen sie dann synchron zum Bild.

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Synchronisieren mit der „Topoly“-Scheibe

Bis 1933 wurden allerdings die meisten deutschen Synchronfassungen gar nicht in Deutschland hergestellt. MGM stellte Mitte 1931 die Herstellung von fremdsprachigen Filmversionen ein und ließ stattdessen synchronisieren- und zwar in Hollywood. Den Schauspielern, die man für die Versionsfilme verpflichtet hatte, wurde nun angeboten, im Synchronstudio ihre Stimme zu verleihen. Paramount ging einen ähnlichen Weg. Auch hier wurde die Produktion der Versionen eingestellt und stattdessen synchronisiert. Allerdings nicht in Hollywood, sondern in Joinville bei Paris. Über diese Synchronfassungen ist leider nur wenig bekannt. MGM z.B. präsentierte die Synchronfassungen z.B. als „deutscher MGM-Film“. Es gab keinen Hinweis auf den Dialogautor, auf den Regisseur oder gar auf die deutschen Sprecher. Auf den wenigen noch erhaltenen und zugänglichen Synchronfassungen von MGM findet man keinerlei Hinweise auf die Herstellung der deutschen Synchronfassung. Vermutlich sollte den Zuschauern weisgemacht werden, die US-Schauspieler wären der deutschen Sprache mächtig. Der deutsche Regisseur Edgar G. Ulmer, seit 1930 in Hollywood, soll die deutschen Dialoge im Garbo-Melodram „Menschen im Hotel“ geleitet haben. Im gleichen Film wirkten Aida Stuckering als Stimme der „Göttlichen“ und Egon von Jordan als deutsche Stimme von John Barrymore mit. Egon von Jordan sprach bei MGM auch mehrfach für den damals sehr beliebten Ramon Novarro. Aida Stuckering sprach in drei Filmen Greta Garbo.

Noch weniger ist derzeit über die Synchronisationen der Paramount in Joinville bekannt. Als gesichert kann man annehmen, dass die deutschsprachige Synchronabteilung von Jakob Karol geleitet wurde, einem deutschen Filmproduzenten. Zu den Sprechern gehörte der damals vielbeschäftigte Harry Frank. Frank wurde später, als Paramount in Berlin synchronisieren ließ, oft als Synchronregisseur eingesetzt.

Das Kapitel der deutschen Synchronisationen im Ausland hatte sich allerdings im Laufe des Jahres 1933 erledigt. Denn bereits 1932 hatte die damalige Reichsregierung Brüning verfügt, dass Filme für den deutschen Markt auch nur in Deutschland synchronisiert werden durften (offensichtlich dauerte es aber einige Zeit, bis die Verfügung in Kraft trat; denn MGM z.B. synchronisierte Anfang 1933 noch in den USA).

Eine der bekanntesten Synchronfirmen Deutschlands war zu jener Zeit die Tobis-Melofilm, eine Tochter der Tobis. Ab 1931 wurde in den Vitascope-Ateliers in Berlin, Lindenstraße 32-34 synchronisiert. Die Tobis übernahm ab 1935 die JOFA-Ateliers in Johannisthal. Vermutlich hat die Tobis-Melofilm ab dann auch in Johannisthal synchronisiert. Sehr viele Filme wurde von der Firma Lüdtke, Dr. Rohnstein & Co. (Später: Lüdtke & Rohnstein) synchronisiert. Lt. „Cinegraph“ waren Lüdtke, Dr. Rohnstein & Co. die „arisierten“ Nachfolger des „Rhythmographie“-Studios am Halleschen Tor. Dr. Konrad P. Rohnstein arbeitete seit 1930 für die Rhythmographie.

Die frühen Synchronisationen hatten hauptsächlich mit zwei Problemen zu kämpfen. Erstens standen bis etwa 1932 keine wirklich geeigneten Schnitt- und Tonmischverfahren zur Verfügung. Ein weiteres Problem war die Übersetzung der Dialoge. Die Dialoge sollte einerseits korrekt übersetzt, andererseits aber auch lippensynchron sein. Damit hatte man anfangs seine Probleme. Es kam schon vor, dass man die Sätze auf Gedeih und Verderb auf lippensynchron brachte- die Logik des gesprochenen Satzes aber auf der Strecke blieb. Auffällig bei den frühen Synchronisationen ist heute auch, dass man an der einen oder anderen Stelle den Ton als steril empfindet.

Kritiker lehnten in der Frühphase die Synchronisation ab. Sie bemängelten die schlechte Übersetzung, mokierten sich über teilweise fehlende Synchronität zu den Mundbewegungen der Schauspieler. Und sie ereiferten sich über die Tatsache an sich, dass man ausländischen Schauspieler fremde Stimmen verpasste.

Angeblich sollen auch die Kinobesucher die frühen Synchronisationen abgelehnt haben; aus den bei den Kritikern genannten Gründen. In wie weit das den Tatsachen entspricht, lässt sich nach über 80 Jahren natürlich nur noch schwer ermitteln.

Tatsache ist jedenfalls, dass spätestens ab Mitte der 1930er Jahre fast alle ausländischen Filme deutsch synchronisiert wurden. Filme in Originalfassung mit deutschen Untertiteln liefen fast nur noch in den großen Städten. Auf dem „Lande“ wurden die Filme praktisch nur noch in Synchronfassung aufgeführt. Die meisten der Filme wurden in Berlin erstaufgeführt. In der Regel erfolgte dort die Erstaufführung im Original mit deutsch einkopierten Texten (so der damalige Sprachgebrauch). Allerdings wurden die Synchronfassungen zeitgleich oder mit kurzer Verzögerung in Umlauf gebracht.

Im Nachbarland Österreich liefen in der Regel die deutschen Synchronfassungen. Allerdings arbeitete man auch daran, eigene Synchronfassungen für den einheimischen Markt herzustellen. Das Problem war, dass viele erfolgreiche Filme in Deutschland keine Zulassung bekamen, andererseits aber im Original mit Untertiteln nicht allzu erfolgreich liefen. Ab Mitte der 1930er Jahre versuchte die Selenophon-Gesellschaft in Wien, eigene Synchronfassungen herzustellen. Ab 1937 kamen so einige Filme in österreichischer Synchronfassung in die Austria-Kinos. Zuvor wurden deutsche Sprachfassungen für Österreich u.a. in Rom hergestellt.