Annette und die blonde Dame (F 1942 – DF 1943)

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Annette und die blonde Dame
Originaltitel: Annette et la Dame blonde
Produktion:  Continental-Films, Paris
Regie: Henri Decoin
Deutsche Fassung: Continental-Films, Paris
Produktionsleitung: Hans Conradi
Dialogregie:
 Hans Conradi
Dialogbuch: Richard Busch
Tonsystem: Western-Electric
Deutscher Verleih: DFV-Deutsche Film-Vertriebs GmbH
Deutsche Erstaufführung: 06.07.1943, Wien (Busch-Lichtspiele)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Annette              – Louise Carletti               Ruth Lommel
Maurice             – Henri Garat                    Alfred Haase
Bernard             – George Rollin                Wolfgang Staudte
Myriam              – Mona Goya                    Til Klokow
Frau Barnavon – Rexiane                           – Lilli Schönborn
Herr Barnavon – Georges Chamarat        Paul Walther
Gigi                     – Rosine Luguet               Ellen Hefft
Lucette               – Simone Valère              Petra Kilka
Marie-Louise    – Raymonde la Fontan   Karin Vielmetter
Gefängniswärter – Albert Malbert          Hanns Waschatko

Inhalt:

Die 17jährige Annette bringt die Liebes- und Gefühlswelt der Herren Maurice und Bernard durcheinander…

Anmerkungen:

Die Hauptdarstellerin Louise Carletti wurde in der deutschen Fassung von Ruth Lommel (1918-2012) gesprochen. Sie war die Tochter des Komikers Ludwig Manfred Lommel. Ihre Brüder sind der Schauspieler, Regisseur und frühere Synchronsprecher Ulli Lommel und der Kameramann Manuel Lommel. Ruth Lommel hatte in „Drunter und drüber“ (1939) ihren ersten Filmauftritt. Es folgten u.a. „Die schwedische Nachtigall“ (1941) und „Meine Freundin Josefine“. Karin Vielmetter, hier in einer Nebenrolle zu hören,  war in erster Ehe mit dem Schauspieler Peter Elsholtz verheiratet. Ihre Kinder sind die Schauspieler Edith Elsholtz und Arne Elsholtz (vor allem als Synchronschauspieler und Autor bekannt). Karin Vielmetter war nach dem 2. Weltkrieg eine vielbeschäftigte Dialogbuchautorin.

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Hauptmann Sorrell und sein Sohn (GB 1933- DF 1935)

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brit. Filmplakat

Hauptmann Sorrell und sein Sohn
Originaltitel: Sorrell and Son
Produktion: British & Dominions Film Corporation für United Artists, 1933
Regie: Jack Raymond
Deutsche Fassung: Tobis-Melofilm, Berlin
Dialogregie: Reinhard W. Noack
Dialogbuch: Richard Busch
Regieassistenz: Charlotte Bertelsmann
Musikalische Leitung: Walter Ulfig
Tonmeister: Siegfried Schulze
Tonschnitt: Ernst König
Tonsystem:  Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih:  ?
Deutsche Erstaufführung:  20.01.1936, Berlin (Kurbel, OF) – 07.02.1936, Berlin (Kurbel, DF)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Hauptmann Stephen Sorrell   – H.B. Warner               Arthur Schröder
Dora Sorrell                                   – Margot Grahame      Til Klokow
Kit Sorrell als Kind                      – Peter Penrose             Horst Teetzmann
Kit Sorrell als junger Mann      – Hugh Williams          Paul Klinger
Molly Pentreath                           – Winfred Shotter        Edyth Edwards
Flo Palfrey                                      – Ruby Miller                 Anneliese Würtz
Herr Roland                                   – Evelyn Roberts           Erich Dunskus
Dr. Richard Orange                     – Donald Calthrop        Ernst Sattler
Herr Porteus                     – Arthur Chesney          Hans Meyer-Hanno
Buck                                                 – Wally Patch                Hanns Eggerth

Inhalt:

Hauptmann Stephen Sorrell kehrt nach Ende des ersten Weltkriegs heim nach London. Seine lebenslustige Frau Dora verlässt ihn wg. eines anderen Mannes. Sorrell steht allein mit seinem Sohn Kit. Der Hauptmann ist verarmt, krank und arbeitslos. Dennoch versucht er alles, um seinem Sohn Kit ein vornehmes Internat zu ermöglichen. Dafür nimmt er jede Erniedrigung in Kauf. Im Internat findet Dora Sorrell Kit wieder. Sie versucht, die Liebe des Jungen zu erkaufen- doch Kit erkennt die Verlogenheit seiner Mutter. Inzwischen hat es Kid zu einem Chirurgen gebracht. Er kehrt zu seinem Vater zurück, der mittlerweile mit einer anderen Frau zusammenlebt. An seinem Sterbebett schickt der Hauptmann seinen Sohn in ein Leben voll erfüllender Liebe.

Anmerkungen:

Der Stoff wurde bereits 1927 als Stummfilm produziert, auch mit H.B. Warner in der Hauptrolle.
Die Schauspielerin Edyth Edwards (= Edyth Paula Fischer, 1899-1956) debütierte 1924 am Renaissance-Theater in Berlin-Charlottenburg. Sie gehörte zu den talentiertesten Bühnenschauspielerinnen im Berlin der 1920er bis 1940er Jahre. Schon anfangs der 1930er Jahre war sie in der  Synchronisation tätig. Auch nach dem Krieg sprach sie noch Synchronrollen, allerdings waren es meist Nebenrollen. Sie erlag am 6. März 1956 in West-Berlin im Alter von nur 56 Jahren den Folgen eines Schlaganfalls.

 

 

Die Frau gehört mir! (USA 1939 – DF 1939)

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Die Frau gehört mir! (Pazifik-Express entgleist)
Originaltitel: Union Pacific
weiterer Titel: Union Pacific (Titel Neustart 1965)
Produktion: Paramount, 1939
Regie: Cecil B. deMille
Deutsche Fassung: Paramount Synchronabteilung, Berlin
Dialogregie: Harry Frank
Dialogbuch: Friedrich Koppe
Tonsystem: Western Electric (USA) – Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih:  Paramount Filmverleih, Berlin
Deutsche Erstaufführung:  15.09.1939

Der Film wurde 1965 für einen Kinoneustart nochmals synchronisiert: mit Claudia Brodzinska (Stanwyck), Michael Cramer (McCrea), Peer Schmidt (Preston)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Mollie Monahan               – Barbara Stanwyck                Til Klokow
Captain Jeff Butler           – Joel McCrea                            Fritz Ley
Dick Allen                           – Robert Preston                      Oskar Schättiger
Fiesta                                    – Akim Tamiroff                       – ?
Sid Campeau                      – Brian Donlevy                         – ?
Leach Overmile                 – Lynne Overman                      – ?
Bankier Barrows               – Henry Kolker                          C.W. Burg
Dr. Harkness                      – Stanley Andrews                   Otto Henning

weiterer Synchronsprecher: Harry Frank

Inhalt:

1860er Jahre: die Eisenbahngesellschaften Union Pacific und Central Pacific sollen eine Eisenbahn quer durch die USA bauen. Der Bankier Barrows will die Bauarbeiten der Union Pacific sabotieren, um seinen Reichtum zu mehren. Er heuert den Abenteurer Campeau an, der den Bau sabotieren soll. Rechte Hand Campeaus ist der Spieler Dick Allen, ein früherer Offizier. Die Union Pacific engagiert Jeff Butler, der Campeau das Handwerk legen soll. Dabei treffen Butler und Jeff Allen aufeinander- beide waren früher bei der gleichen Einheit und befreundet. Schon bald entbrennt zwischen beiden ein Kampf um die junge Postangestellte Mollie. Als ein Lohnzug der Union Pacific überfallen wird, hat Jeff sofort Jeff als einen der Täter im Auge. Als er Dick Allen verhaften will, kommt ihm Mollie zuvor, die Allen heiratet, obwohl sie eigentlich Butler liebt. Mollie und Dick Allen wollen mit einem Versorgungszug fliehen. In dem Zug befindet sich auch Jeff Butler. Dann wird der Zug von Indianern überfallen. Den Überfall überleben nur Mollie, Jeff und Dick. Verzweifelt wehren sie sich gegen die Übermacht- da kommt in letzter Sekunde die Armee zur Hilfe. Die Union Pacific gewinnt den Wettlauf gegen die Central Pacific. Als der letzte Streckennagel bei einer feierlichen Einweihung gelegt wird, versucht Campeau den unbewaffneten Jeff Butler zu töten- trifft aber versehentlich Dick Allen. Campeau wird von Butlers Freund Leach erschossen.

Anmerkungen:

Mit einem Budget von ca. 1 Mio. US-Dollar eine der teuersten Produktionen jener Jahre. In Deutschland lief der Film im September 1939 an. Zu der Zeit wurden in Deutschland nur noch wenige US-Produktionen gestartet- von denen allerdings einige, wie „Südsee-Nächte“, „Rose-Marie“ oder „Abenteuer in China“ sehr erfolgreich in den reichsdeutschen Kinos liefen. „Die Frau gehört mir“, dessen deutsche Synchronfassung um fast 30 Minuten gegenüber dem US-Original gekürzt wurde, lief 1947 nochmals unter diesem Titel und in der 1939er Synchronfassung in den Kinos der alliierten Besatzungszonen an.

Pariser Bekanntschaft (USA 1937 – DF 1937)

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US- Filmplakat

Pariser Bekanntschaft
Titel in Österreich: Man trifft sich in Paris
Originaltitel:
 I Met Him in Paris
Produktion: Paramount, 1937
Regie: Wesley Ruggles
Deutsche Fassung: Paramount Synchronabteilung, Berlin
Dialogregie: ?
Dialogbuch: ?
Tonsystem: Western Electric (USA) – Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih:  Paramount Filmverleih, Berlin
Deutsche Erstaufführung:  30.09.1937 – 12.11.1937, Berlin (Marmorhaus)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme

Kay Denham              – Claudette Colbert          Til Klokow
George Potter            – Melvyn Douglas              Werner Pledath
Gene Anders              – Robert Young                  Harry Giese
Berk Sutter                 – Lee Bowman                    – ?
Helen Anders            – Mona Barrie                      – ?

Inhalt:

Die amerikanische Modedesignerin Kay macht Urlaub in Paris. Dort trifft sie auf zwei Landsleute, den Playboy Gene Anders und seinen Freund George Potter. Gene lädt Kay in die Schweiz ein. Auch Kays Bräutigam Berk Sutter reist ihr nach. Kay muss sich jetzt zwischen drei Männern entscheiden; doch Gene ist bereits verheiratet…letztendlich entscheidet sich Kay für Berk.

Anmerkungen:

Typische Screwball-Komödie der 1930er Jahre. Die Französin Claudette Colbert (eigentlich Emilie Claudette Chauchoin, 1903-1996) gehörte in den 1930er und 1940er Jahren zu den beliebtesten Filmstars in Hollywood, zeitweise war sie die bestbezahlte Schauspielerin. Für „Es geschah in einer Nacht“ (1934) bekam sie einen „Oscar“- wobei sie die Rolle nur nach einigem Zögern und einer Gagenerhöhung annahm. Ihre Filme „Im Zeichen des Kreuzes“ (1932), „Cleopatra“ (1934), „Es geschah in einer Nacht“ (1934), „Oberarzt Dr. Monet“ (1935), „Frauen-Launen“ (1935) und der hier beschriebene „Pariser Bekanntschaft“ liefen vor dem zweiten Weltkrieg auch in Deutschland. Davon wurde sie -nach bisherigem Kenntnisstand- in „Es geschah in einer Nacht“, „Cleopatra“ und „Pariser Bekanntschaft“ von Til Klokow (= Ottilie Klokow, 1908-1970) synchronisiert.

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Til Klokow

 

Natascha (F 1934 – DF 1935)

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franz. Filmplakat

Natascha
Titel in Österreich: Moskauer Nächte
Originaltitel:
 La Nuits Moscovites
Produktion: GG Films, Frankreich, 1934
Regie: Alexis Granovsky
Deutsche Fassung: Lüdtke, Dr. Rohnstein & Co., Berlin
Dialogregie: Dr. Konrad P. Rohnstein, Kurt Werther
Dialogbuch: Alfred Haase
Deutsche Liedertexte: Wolfgang Böttcher
Musikalische Leitung: Fritz Wenneis
Tonmeister: Ernst Schütz
Tonschnitt: Dr. Arthur Kamps
Synchronarbeiten: März/ April 1935, JOFA-Atelier, Berlin-Johannisthal, hergestellt nach dem Rhythmografie-Verfahren
Tonsystem: Western Electric (F) – Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih:  Regionalverleihe, u.a. Märkische Film GmbH, Frankfurt/M. (Mittel- und Süddeutschland)
Deutsche Erstaufführung:  1935

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Natascha Kovrin                        – Annabella                         – Trude Moos
Pjotr Briukoff                             – Harry Baur                       Walter Werner
Kapitän Ignatoff                        – Pierre Richard-Willm Harry Giese
Frau Kovrin                                 – Germaine Dermoz        Margarete Schön
Oberst Kovrin                             – Roger Karl                        Wolf Trutz
Kapitän Polonsky                      – Ernest Ferny                   Herbert Gernot
Anna Sablin/ Aila Tscherbat  – Spinelly                              – Til Klokow
General Molokoff                      – Paul Escoffier                 Erich Dunskus
Präsident des Kriegsgerichts – Paul Amiot                      Alfred Haase
Vertreter der Anklage              – André Carnège                Werner Schott
Lt. Petrowsky                              – Jean Heuzé                      Walter Kynast

Inhalt:

Russland, 1916. Der reiche Bauer und Kaufmann Briukoff ist mit der jungen Natascha Kovrin verlobt. Briukoff ist nicht mehr jung, aber die Familie Kovrin ist dankbar über seine Unterstützung und hat ihm die junge Tochter versprochen. Im Lazarett lernt Natascha den jungen Offizier Ignatoff kennen. Schon bald verlieben sich die beiden. Als es zu einem Zusammenstoß zwischen Ignatoff und Briukoff kommt, hält Natascha aus Pflichtgefühl zu ihrem Verlobten. Ignatoff will an die Front, doch er wird zum Generalstab versetzt. Am Kartentisch treffen sich die beiden Rivalen wieder. Ignatoff verliert und gerät finanziell in die Hände des Nebenbuhlers. Dann gerät er auch noch an die Spionin Tscherbaht. Ignatoff muss, obwohl unschuldig, vors Kriegsgericht. Nur Briukoff kennt die Wahrheit- doch wird er den Nebenbuhler retten…?

Anmerkungen:

Annabella (Suzanne Georgette Charpentier, 1907-1996) gehörte zu den beliebtesten Filmstars der 1930er Jahre. Ihren ersten Filmauftritt hatte sie schon 1927 in „Napoleon“ von Abel Gance. Ihre bekanntesten Filme im Frankreich der 1930er Jahre waren u.a. „Die Million“ (1931), „Die Schlacht“, „Fräulein Josette- meine Frau“ (beide 1933), „Natascha“ (1934) oder „Zwischen Abend und Morgen“ (1935). 1936 filmte sie in Großbritannien, danach in Hollywood. Dort hatte sie eine Affäre mit Tyrone Power, mit dem sie in „Suez“ (1939) auch auf der Leinwand zu sehen war. Die beiden heirateten 1939. Annabella zog sich von der Leinwand zurück und kehrte 1948, nach der Scheidung von Power, nach Frankreich zurück. An ihre Erfolge konnte sie allerdings nicht mehr anknüpfen.
Harry Baur (1880-1943) gehörte zu den großen Charakterschauspielern Frankreichs der 1930er und frühen 1940er Jahre. 1941 spielte er in der Continental-Produktion „Mord am Weihnachtsabend“. Zu diesem Zeitpunkt wurde er von der Vichy-Presse als angeblicher Jude und Freimaurer denunziert. Harry Baur drehte dann 1942 in Berlin den Spielfilm „Symphonie eines Lebens“; nach seiner Rückkehr nach Frankreich wurde er am 30. Mai 1942 vom Sicherheitsdienst verhaftet. Er kam am 19. September, schwer krank, aus der Haft frei. Propagandaminister Goebbels hob im Dezember 1942 das Spielverbot gegen Baur wieder auf; er sollte für Produktionen der Continental-Film zur Verfügung stehen. Doch dazu kam es nicht mehr: Harry Baur starb am 8. April 1943, vermutlich an den Folgen der Haft. Die Premiere seines letzten Films, „Symphonie eines Lebens“, am 21. April 1943 (Der Film hatte monatelang auf Eis gelegen) erlebte er nicht mehr.
Annabella wurde in den meisten ihrer Filme von Viktoria von Ballasko synchronisiert. Dies war in „Natascha“ nicht der Fall, sie wurde von Trude Moos vertreten.

Filmausschnitt (Originalversion)

Es geschah in einer Nacht (USA 1934, DF 1935)

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Es geschah in einer Nacht
Originaltitel: It Happened One Night
Produktion: Columbia, USA, 1934
Regie: Frank Capra
Deutsche Fassung: Lüdtke, Dr. Rohnstein & Co., Berlin
Dialogregie: Dr. Konrad P. Rohnstein, Kurt Werther
Dialogbuch: Alfred Haase
Deutsche Liedertexte: Wolfgang Böttcher
Tonsystem: Western Electric (USA) – Tobis/Klangfilm (D)
Dt. Verleih: Märkische Film GmbH, Panorama Film GmbH, Schneider Filmverleih, Südost Filmverleih (Verleihverbund)
Deutsche Erstaufführung: 15.10.1935, Berlin, Marmorhaus (Original mit dt. Untertiteln) – 05.12.1935, Berlin (Synchronfassung)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Peter Warren*               –  Clark Gable              Siegfried Schürenberg
Ellie Andrews                – Claudette Colbert    – Til Klokow
Herr Andrews                –  Walter Conolly        – Alfred Haase
Oscar Shapeley             –  Roscoe Karns            – Bruno Fritz
King Westley                 –  Jameson Thomas     – Herbert Gernot
Danker                            –  Alan Hale                    – Paul Klinger
Gordon                            –  Charles C. Wilson    – Hanns Eggerth
Busschaffner                  – Ward Bond                  – Erich Dunskus
Bahnwärter                      – Harry Todd                  – Erich Dunskus

in weiteren Synchronrollen: Lilli Schönborn, Eduard Bornträger, Franz Weilhammer, Edith Karin

* In der Originalfassung: Peter Warne

Der Film wurde von der ARD fürs Fernsehen 1979 neu synchronisiert; mit Norbert Langer (Gable), Renate Küster (Colbert) und Alf Marholm (Conolly)

Inhalt:

Die junge Ellie Andrews hat eine Ehe mit dem Windhund King Westley geschlossen. Da ihr Vater die Ehe auflösen lassen will, flieht Ellie. Auf ihrer Flucht nach New York lernt sie den Reporter Peter kennen, der gerade seinen Job verloren hat. Nach anfänglicher Abneigung finden Peter und Ellie zueinander. Durch ein Missverständnis glaubt Ellie später, Peter habe sie verlassen. Sie kehrt zu ihrem Vater und King Westley zurück. Ellie und Westley wollen kirchlich heiraten, doch im letzten Moment zieht Ellie ihr Jawort zurück. Andrews lässt die Ehe annullieren und Peter und Ellie finden doch zueinander.

Anmerkungen:

Die Besetzung der Hauptrollen gestaltete sich äußerst schwierig. Sowohl Constance Bennett, Margaret Sullavan, Miriam Hopkins, Carole Lombard als auch Bette Davis lehnten die weibliche Hauptrolle ab. Claudette Colbert wurde schließlich mit einer dicken Gage geködert. Als männlicher Hauptdarsteller war Robert Montgomery vorgesehen, doch der lehnte dankbar ab. Angeblich wurde Clark Gable von Studioboss Louis B. Mayer von MGM gezwungen, sich an Columbia „ausleihen“ zu lassen. Der Film wurde dann ein überragender Erfolg: es gab gleich fünf „Oscars“. Frank Capras Film gilt als erste Screwball-Filmkomödie der 1930er und 1940er Jahre.

Ihre Melodie (SWE 1940 – DF 1942)

Ihre Melodie

Ihre Melodie
Originaltitel: Hennes Melodi
Produktion: A.B. Europa, Film – Stockholm (Schweden), 1940
Regie: Thor L. Brooks
Deutsche Fassung: Emil Unfried, Berlin, 1942
Dialogregie: Bruno Hartwich
Deutsche Erstaufführung: 02.09.1942

 

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Sonja Larsen        – Sonja Wigert             Sabine Peters
Curt Strange        – Sture Lagerwall        Franz Zimmermann
Gloria                    – Margit Manstad      Til Klokow
Lindenstjärna      – Torsten Winge        Hubert von Meyerinck

Inhalt:

Das junge Mannequin Sonja Larsen und der begabte Musiker Curt Strange finden erst zueinander, nachdem beide auf den Boden ihrer Tatsachen zurückkehren.

-harmlose Komödie