Annette und die blonde Dame (F 1942 – DF 1943)

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Annette und die blonde Dame
Originaltitel: Annette et la Dame blonde
Produktion:  Continental-Films, Paris
Regie: Henri Decoin
Deutsche Fassung: Continental-Films, Paris
Produktionsleitung: Hans Conradi
Dialogregie:
 Hans Conradi
Dialogbuch: Richard Busch
Tonsystem: Western-Electric
Deutscher Verleih: DFV-Deutsche Film-Vertriebs GmbH
Deutsche Erstaufführung: 06.07.1943, Wien (Busch-Lichtspiele)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Annette              – Louise Carletti               Ruth Lommel
Maurice             – Henri Garat                    Alfred Haase
Bernard             – George Rollin                Wolfgang Staudte
Myriam              – Mona Goya                    Til Klokow
Frau Barnavon – Rexiane                           – Lilli Schönborn
Herr Barnavon – Georges Chamarat        Paul Walther
Gigi                     – Rosine Luguet               Ellen Hefft
Lucette               – Simone Valère              Petra Kilka
Marie-Louise    – Raymonde la Fontan   Karin Vielmetter
Gefängniswärter – Albert Malbert          Hanns Waschatko

Inhalt:

Die 17jährige Annette bringt die Liebes- und Gefühlswelt der Herren Maurice und Bernard durcheinander…

Anmerkungen:

Die Hauptdarstellerin Louise Carletti wurde in der deutschen Fassung von Ruth Lommel (1918-2012) gesprochen. Sie war die Tochter des Komikers Ludwig Manfred Lommel. Ihre Brüder sind der Schauspieler, Regisseur und frühere Synchronsprecher Ulli Lommel und der Kameramann Manuel Lommel. Ruth Lommel hatte in „Drunter und drüber“ (1939) ihren ersten Filmauftritt. Es folgten u.a. „Die schwedische Nachtigall“ (1941) und „Meine Freundin Josefine“. Karin Vielmetter, hier in einer Nebenrolle zu hören,  war in erster Ehe mit dem Schauspieler Peter Elsholtz verheiratet. Ihre Kinder sind die Schauspieler Edith Elsholtz und Arne Elsholtz (vor allem als Synchronschauspieler und Autor bekannt). Karin Vielmetter war nach dem 2. Weltkrieg eine vielbeschäftigte Dialogbuchautorin.

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Tat ohne Zeugen (I 1939 – DF 1940)

Tat ohne Zeugen
Originaltitel: Il fornaretto di Venezia
Produktion: ViVa,  Italien, 1939
Regie: John Bard (= Duilio Coletti)
Deutsche Fassung: Lüdtke & Dr. Rohnstein, Berlin
Dialogregie: Dr. Konrad P. Rohnstein
Dialogbuch: Georg Rothkegel
Tonsystem: RCA-Photophone (I) – Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih: DiFu- Deutsch-Italienische Film-Union
Deutsche Erstaufführung:  30.10.1940

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Lorenzo Loredano, Inquisator  – Enrico Glori                 Alfred Haase
Elena Loredano                              – Letizia Bonini             Margarete Schön
Piero Tasca, Bäckergeselle         – Roberto Villa                – Wolfgang Staudte
Annetta, seine Braut                    – Elsa de Giorgi               Käthe Vanden
Olimpia Zeno                                  – Clara Calamai             Edyth Edwards
Alvise Duodo                                   – Osvaldo Valenti          Claus Clausen
Vater Tasca                                      – Gero Zambuto             C.W. Burg
Mocenigo                                          – Carlo Tamberlani      Werner Schott
Barrabas                                            – Cesare Polaccio           Herbert Gernot

Inhalt:

Im Mittelalter. Der Inquisator Loredano hat ein Auge auf die hübsche Olimpia geworfen. Das missfällt seiner Gattin Elena, die sich wiederum mit ihrem Cousin Alvise vergnügt. Loredano bekommt das heraus und lässt Alvise von dem Mörder Barrabas umbringen. Der Verdacht fällt auf den Bäckergesellen Piero Tasca…

Anmerkungen:

Historienfilm, der weniger auf Action und mehr auf Intrigenspiele setzt.

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Roberto Villa

Sie waren Sechs! (F 1941 – DF 1942)

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franz. Filmplakat

Sie waren Sechs!
Originaltitel: Le Dernier de Six
Produktion:  Continental-Films, Paris
Regie: Georges Lacombe
Deutsche Fassung: Continental-Films, Paris
Dialogregie: Hans Conradi
Dialogbuch: Hans Conradi
Tonsystem: Western-Electric
Deutscher Verleih: DFV-Deutsche Film-Vertriebs GmbH (?)
Deutsche Erstaufführung: 1942

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Kommissar Wens       – Pierre Fresnay         Wolfgang Staudte
Lolita                              – Michéle Alfa             Hanne Fey
Senterre                         – André Luguet           Werner Pledath
Mila Malou                    – Suzy Delair               Irene Hübner
Tignol                              – Jean Tissier              Paul Walther
Perlonjour                      – Jean Chevrier           Siegfried Niemann
Gernicot                          – Lucien Nat                Heinz Herkommer
Gribbe                              – Georges Rollin        Horst Fleck
Namotte                          – Raymond Segard   Georg Eilert

Inhalt:

Sechs Freunde, allesamt stellenlos, machen einen großen Glücksspielgewinn. Das Geld soll als Startkapital dienen, nach fünf Jahren die damit erzielten Gewinne ebenfalls geteilt werden. Nach fünf Jahren treffen sich die Freunde wieder, um das Geld gerecht zu teilen- doch dann fällt einer nach dem anderen einem Mörder zum Opfer. Ein schwerer Fall für Kommissar Wens, dem seine kapriziöse Freundin Mila ebenfalls Kopfzerbrechen bereitet…

Anmerkungen:

Die weibliche Hauptrolle, gespielt von Michéle Alfa, wird von Johanna „Hanne“ Fey gesprochen. Über Hanne Fey (1907-1957) ist nur wenig bekannt. Sie spielte in den Filmen „Hochzeit auf Bärenhof“ (1941), „Wir machen Musik“ (1942), „Damals“ (1943) und 1954 in „Gefangene der Liebe“ mit.

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Hanne Fey in „Wir machen Musik“

 

Mord am Weihnachtsabend (F 1941-DF 1942)

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franz. Filmplakat

Mord am Weihnachtsabend
weiterer dt. Titel: Mord am Weihnachtsmann
Originaltitel:
 L’Assassinat du Père Noel
Produktion:  Continental-Films, Paris
Regie: Christian-Jacque
Deutsche Fassung: Continental-Films, Paris
Dialogregie: Hans Conradi
Dialogbuch: ?
Tonsystem: Western-Electric
Deutscher Verleih: DFV-Deutsche Film-Vertriebs GmbH (?)
Deutsche Erstaufführung: 1942

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Gaspard Cornusse                  – Harry Baur                     Ernst Legal
Catherine Cornusse               – Renée Faure                   – ?
Michel                                        – Marie-Hélène Dasté    – ?
Roland de la Faille                  – Raymond Rouleau        – Werner Pledath
Léon Villard                              – Robert Le Vigan            Wolfgang Staudte

Inhalt:

Jedes Jahr zum Heiligen Abend verkleidet sich der alte Globushersteller Gaspard Cornusse als Weihnachtsmann und beschenkt die Kinder des Ortes. Bei seinem Gang durch die Stadt wird Cornusse getötet. Der Verdacht fällt auf den undurchsichtigen Baron Roland, der sich in Cornusse‘ Tochter Catherine verliebt hat…

Anmerkungen:

Dies war der erste Continental-Film, der in Produktion ging. Harry Baurs deutsche Stimme ist in diesem Film Ernst Legal (1881-1955). Legal spielte zunächst auf verschiedenen hessischen Bühnen (Wiesbaden, Darmstadt, Kassel), ab 1931 in Berlin. Seinen ersten Film drehte er schon 1920, aber bekannter wurde er als markanter Nebendarsteller ab Mitte der 1930er Jahre. Nach dem Krieg engagierte sich Legal stark im Kulturleben der Ostzone bzw. DDR. Als ab 1950 seine Arbeitsbedingungen als Regisseur, Mitglied des Kulturbundes der DDR und vor allem Intendant der Deutschen Staatsoper immer schwieriger wurden, gab er 1952 zermürbt seine Ämter auf. Danach spielte er noch einige Nebenrollen in westdeutschen Kinoproduktionen.

Mord am Weihnachtsabend- Filmausschnitt (Deutsche Fassung)

Ihr erstes Rendezvous (F 1941/ DF 1942)

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deutsches Filmplakat

Ihr erstes Rendezvous
Originaltitel: Premier Rendez-Vous
Produktion:  Continental-Films, Paris
Regie: Henri Decoin
Deutsche Fassung: Continental-Films, Paris
Dialogregie: Hans Conradi
Dialogbuch: Richard Busch
Tonsystem: Western-Electric
Deutscher Verleih: 
Deutsche Erstaufführung:  20.03.1942

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Micheline Chevassu – Danielle Darrieux   – Dialoge: Irmingard Schreiter
……………………………………………………………… – Gesang: Danielle Darrieux
Nicolas Rougemont         – Fernand Ledoux       Werner Pledath
Pierre Rougemont            – Louis Jourdan           Carl Balhaus
Roland                                  – Jean Tissier               Paul Walther
Angèle                                  – Rosine Luguet          Irene Hübner
Leiterin Mädchenheim   – Gabrielle Dorziat     Lilli Schönborn
Frl. Christophine              – Suzanne Dehelly      Gerti Ober
Max de Vatremont            – Jean Parédès             Heinz Herkommer
Chaveau-Laplace              – Daniel Gélin              Horst Fleck
Jean de Vaugelas               – Georges Marchal      Wolfgang Staudte
Schuldirektor                     – Georges Mauloy         Georg Eilert

Inhalt:

Micheline ist Zögling in einem Waisenhaus. Heimlich antwortet sie auf eine Zeitungsannonce. Ihr Briefpartner entpuppt sich als der nicht mehr ganz so junge Nicolas, seines Zeichens Lehrer. Micheline flüchtet aus dem Waisenhaus und findet Unterschlupf bei Nicolas. Dort lernt sie seinen Neffen Pierre kennen- und verliebt sich in ihn. Doch bevor Micheline und Pierre zusammenkommen müssen die beiden einige Schwierigkeiten überwinden.

Anmerkungen:

Eine hübsche, sympathische Liebesgeschichte. Danielle Darrieux synchronisierte das Lied „Le Premier Rendez-Vous“ selbst. Ihre Dialoge wurden gesprochen von Irmingard Schreiter (1919-2014). Irmingard Schreiter hatte eine kurze Karriere beim deutschen Film: 1937 spielte sie in dem Liebesfilm „“Liebe kann lügen“ mit. 1943 spielte sie in „Familie Buchholz“ und deren Fortsetzung „Neigungsehe“. Nach dem Krieg spielte sie in keiner Filmproduktion mehr mit. Louis Jourdan (1921-2015) stand damals noch am Anfang seiner Filmkarriere, die ihn bis zum Bond-Bösewicht in „Octopussy“ führte. Sein deutscher Sprecher war hier Carl Balhaus (1905-1968). Carl Balhaus (auch: Ballhaus) filmte seit 1926; u.a. war er als Schüler in „Der blaue Engel“ (1930) zu sehen. Als aktives Gewerkschaftsmitglied bekam er während der Nazi-Herrschaft nur kleinere Rollen beim Film. Nach dem Krieg lebte Balhaus in der Ostzone bzw. DDR, wo er bis zu seinem Tode Intendant des Landestheaters in Eisenach war. Gelegentlich wirkte er in DEFA-Filmen mit.
Aufmerksamen Lesern wird nicht entgangen sein, dass das Tonverfahren hier nicht das in Deutschland übliche Tobis-Klangfilm-Verfahren war, sondern das US-Amerikanische Western Electric.

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„Le Premier Rendez-Vous“ gesungen von Danielle Darrieux (franz. Version)

 

Die Continental-Film in Paris

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Logo der Continental-Film

Am 25. Juni 1940 tritt der Waffenstillstand zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich in Kraft. Frankreich wird aufgeteilt: in einen von den Deutschen besetzten Nord-Westen sowie einem unbesetzten Südosten, dem sogenannten Vichy-Frankreich unter General Pétain. Mit der Besetzung Frankreichs kommt es auch zu einer Neugestaltung der französischen Kulturpolitik. Propagandaminister Joseph Goebbels entsendet im Herbst 1940 den deutschen Filmproduzenten Alfred Greven (1897-1973) nach Paris. Greven wird am 1.10.1940 Geschäftsführer der Continental-Films S.A. Alfred Greven ist seit 1920 im Filmgeschäft tätig. Er ist bei diversen deutschen Filmfirmen tätig; 1937 wird er Produktionschef der neu gegründeten Terra-Filmkunst AG. Goebbels ernennt Greven im Februar zum neuen Produktionschef der UFA. Doch schon bald gerät Greven in den Skandal um Goebbels und die Schauspielerin Lida Baarova. Greven setzt sich dafür ein, dass der 1938 verbotene Spielfilm „Preußische Liebeslegende“ (mit der Baarova in der weiblichen Hauptrolle) aus kommerziellen Gründen doch aufgeführt wird. Außerdem setzt er sich für eine Neuverpflichtung der tschechischen Schauspielerin durch die UFA ein. Das erregt das Missfallen von Goebbels-Gattin Magda. Die setzt nun ihren Geliebten, den Staatssekretär im Propagandaministerium Karl Hanke, auf Greven an. Hanke betreibt die Entlassung von Greven. Im Herbst 1940 wird Greven dann aber, wie weiter oben erwähnt, neuer Chef der Continental-Film in Paris.

Offiziell in die Continental-Film eine französische Produktionsfirma; de facto wird die Gesellschaft jedoch von der deutschen Cautio-Treuhandgesellschaft geführt. Die Cautio untersteht dem deutschen Propagandaministerium- und damit Minister Goebbels. Die Anweisungen erhält Greven vom Chef der Cautio, Max Winkler. Goebbels wünscht, dass die Continental einfache, kitschige Filme herstellt. Alfred Greven aber sieht das Ganze anders. Er setzt sich mit Eifer für die neue Firma ein und verpflichtet Stars wie die Schauspieler Fernandel, Harry Baur, Edwige Feuillère, Pierre Fresnay, Raimu oder Danielle Darrieux. Ferner Regisseure wie Maurice Tourneur, Henri Decoin oder Christian-Jaque. Der Regisseur und Autor Henri-Georges Clouzot macht bei der Continental seine ersten Filme. Viele der hier genannten Personen müssen sich nach dem Krieg vor Gericht verantworten und werden teilweise mit (vorübergehendem) Berufsverbot belegt.

Als erster Film geht am 17.02.1941 „L’Assassinat du Père Noel“ in Produktion, der deutsche Titel lautet später „Mord am Weihnachtsabend“, später auch als „Mord am Weihnachtsmann“ bekannt. Bis Anfang 1944 werden 30 Spielfilme hergestellt. Für den deutschsprachigen Markt werden viele der Filme deutsch synchronisiert. Die Synchronarbeiten werden direkt in Paris durchgeführt. Mit der Leitung wird der bisher als Herstellungsleiter für verschiedene Produktionsfirmen arbeitende Hans Conradi (1886-1956) verpflichtet. Hans Conradi ist für die Continental als Synchronregisseur tätig, teilweise auch als Dialogbuchautor. Für viele der Dialogbücher ist allerdings auch Richard Busch zuständig. Busch ist ein „alter Hase“ auf dem Gebiet; er hat schon in den 1930er Jahren sehr viele Dialogbücher verfasst, oft in Zusammenarbeit mit dem Dialogregisseur Reinhard W. Noack. Als Synchronschauspieler werden u.a. Ernst Legal, Werner Pledath, Irmingard Schreiter, Wolfgang Staudte oder Rudolf Platte verpflichtet.

Im Mai 1942 wird Alfred Greven bei Goebbels zum Rapport bestellt. Der Minister ist mit dem Niveau der Continental-Filme unzufrieden: es ist ihm zu hoch. Außerdem soll Greven in Paris deutschsprachige Filme mit deutschen Schauspielern herstellen. Greven versucht dies zunächst hinauszuzögern. Für die Saison 1944 plant er dann aber doch, auch deutsche Filme herzustellen. Dazu versucht Greven die deutschsprechenden italienischen Schauspielerinnen Alida Valli und Vivi Gioi für Titelrollen zu verpflichten; dies misslingt. Im Mai 1944 verpflichtet Greven dann die Schauspieler Oskar Sima, Wolf Albach-Retty und Inge Egger. Doch zur Produktion kommt es nicht mehr. Die Alliierten landen in der Normandie und befreien Frankreich. Alfred Greven arbeitet nach dem Krieg auch wieder in der Filmproduktion, stellt allerdings nur noch drei Spielfilme (u.a. „Bonjour Kathrin“, mit Caterina Valente, 1955) und zwei Dokumentarfilme her. Danach ist er als Produzent für das Fernsehen tätig.

Mord am Weihnachtsabend, 1941 (deutsche Synchronfassung) – mit Harry Baur (Stimme: Ernst Legal) und Raymond Rouleau (Stimme: Wolfgang Staudte)

Die Schlacht am blauen Berge (USA 1930/ DF 1936)

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US-Filmplakat

Die Schlacht am blauen Berge (Die Indianer kommen!)
Originaltitel: The Indians are Coming!
Produktion: Universal, USA, 1930
Regie: Henry McRae
Deutsche Fassung: Lüdtke, Dr. Rohnstein & Co., Berlin -nach dem Rhythmographie-Verfahren
Dialogregie: ?
Dialogbuch: ?
Tonsystem: Tobis-Klangfilm
Deutscher Verleih:  Regionalverleihe (z.B. Märkische)
Deutsche Erstaufführung:  Frühjahr 1936
Im Original 12-teiliges Serial (zu jew. 2 Akten) – deutsche Fassung gekürzt zu einer einteiligen Fassung (8 Akte)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Jack Manning              – Tim McCoy                           Kurt Werther
Mary Woods                – Allene Ray                             Dolly Raphael
Bill Williams               – Edmund Cobb                      Wolfgang Staudte
George Woods/Tom Woods – Francis Ford           Erich Dunskus
Rance Carter               – Wilbur McGaugh                Bruno Tillessen
Bull McGee                  – Bud Osborne                        Oskar Höcker
Onkel Amos                – Charles Royal                       Franz Weilhammer

Inhalt:

(lt. Paimann’s Filmlisten): Einem Cowboy wird anvertrautes Gold von einem Abenteurer gestohlen, der auch die Nichte eines Goldgräbers raubt und sich mit den Indianern gegen seine Verfolger verbündet. Schließlich wird aber der Anschlag mit Hilfe des Militärs zurückgeschlagen.

Anmerkungen:

Paimann’s Filmlisten lassen kein gutes Haar an dem Western: „Eine in ihrer Konstruiertheit nicht überzeugende Handlung, welche ohne die einheitliche Linie Episoden aneinander reiht, wird durch die misslungene Nachsynchronisierung des Dialogs, der im Zeitlupentempo Nichtigkeiten und Gemeinplätze sprechen lässt, vollends gehandicapt. Bis zur Lächerlichkeit übertreibende Darsteller. Die Photographie ist recht ungleich, der Ton akzeptabel. Ein in allen Belangen überholter Film.“
Zu Beginn des Tonfilms erschienen mit „The Virginian“ (1929), „Billy the Kid“ (1930) und „Cimarron/ Pioniere des Wilden Westens“ (1931) einige bemerkenswerte Western. Dann aber war das Genre vor allem dem B-Movie, und hier speziell den Serials, vorbehalten. Serials waren mehrteilige Filme, die jeweils vor dem eigentlichen Hauptfilm gezeigt wurden. Sie waren meist Zweiakter (d.h. rund 20 Min. lang) und hatten am Ende immer einen sogenannten „Cliffhanger“: der Held gerät in eine ausweglose Situation, aus der es offensichtlich keine Rettung gibt. Im nächsten Teil gab es dann die Auflösung, wie der Held sich doch retten konnte. In Deutschland konnten sich die Serials nicht durchsetzen; die Filme wurden hier auf ein oder zwei Teile zurechtgeschnitten. „Die Schlacht am blauen Berge“ hatte bei seiner deutschen Erstaufführung Anfang 1936 schon einige Jahre hinter sich: die einzelnen Teile liefen in den USA zwischen Oktober und Dezember 1930 in den US-Kinos. Der Hauptdarsteller, Tim McCoy (1891-1978), Offizier im 1. Weltkrieg, leitete u.a. eine eigene Wildwestshow. Ab Mitte der 1920er Jahre arbeite McCoy beim Film. Ab 1929 arbeitete McCoy bei Universal, später bei Columbia, wo er eine ganze Reihe von B-Western drehte. Synchronisiert wurde McCoy in diesem Film von Kurt Werther, der sich vor allem als Dialogregisseur einen Namen machte.

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Edmund Ross, Francis Ford, Tim McCoy: Die Schlacht am blauen Berge

Werther-Kurt - Ballasko, Viktoria von
Kurt Werther (dt. Stimme von Tim McCoy) mit seiner Ehefrau Viktoria von Ballasko

Pettersson & Bendel (SWE 1933 – DF 1938)

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schwedisches Filmplakat

Pettersson & Bendel
Originaltitel: Pettersson & Bendel
Produktion: Svensk Filmindustri; Wivefilm, Schweden, 1933
Regie: Per-Axel Branner
Deutsche Fassung: Lüdtke & Dr. Rohnstein, Berlin für Lex-Film, Berlin-Dahlem
Dialogregie: Kurt Werther
Dialogbuch: Wolfgang Böttcher
Tonsystem: Tobis-Klangfilm
Deutscher Verleih:  Hammer Tonfilm Verleih GmbH, Berlin (1935) – Tobis-Filmverleih, Berlin (1938)
Deutsche Erstaufführung: 12.07.1935 (OmU); Dezember 1938 (Synchronfassung)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Karl-Johan Pettersson             –  Adolf Jahr                  Siegfried Schürenberg
Josef Bendel                                 – Semmy Friedman   Rudolf Schündler
Mia                                               – Birgit Sergelius        Johanna Bassermann
Elsa Wallin                                    – Isa Quensel              Alexa von Porembsky
Helmer                                           – Helge Hagerman     Wolfgang Staudte
Tante Lindström                         – Viran Rydkvist         Margarethe Schön
Agda Alvin                                    – Elsa Carlsson           Hella Graf
Nilsson                                           – Sigurd Wallén         Alfred Haase
Sander, Kriminalbeamter        – Thor ChristiernssonErich Dunskus
Johannsson, Kriminalbeamter – Harald Wehnor    C.W. Burg
Anrufer vom Gesundheitsamt – Sven-Eric WigrenErich Dunskus

Inhalt:

Stockholm, Hafen. Ein blinder Passagier jüdischen Aussehens, der sich „Josef Bendel“ nennt, trifft den arbeitslosen Schweden Karl-Johan Pettersson. Bendel gelingt es, Pettersson zu dubiosen Geschäften zu überreden. Tatsächlich stellt sich bald Erfolg ein, die beiden werden reich. Doch Bendel kann nicht genug bekommen. Um an weiteres Geld zu kommen, soll sich Pettersson von seiner Verlobten Mia trennen und sich mit der reichen Agda Alvin verloben. Als Pettersson sich weigert, hintertreibt Bendel das Verhältnis zu Mia. Doch Bendels Intrige fliegt auf- genauso wie seine dubiosen Geschäfte. Bendel verlässt Schweden auf dem gleichen Wege, wie er gekommen ist.

Anmerkungen:

Ein antisemitischer Film ersten Ranges- so Recht nach dem Geschmack des Propagandaministers Goebbels. 1940 ließ Goebbels eigene anti-jüdische Filme wie „Jud Süß“, „Die Rothschilds“ und den übelsten aller Hetzfilme, die pseudo-Dokumentation „Der ewige Jude“ herstellen. „Pettersson und Bendel“ lief ab 1935 in deutschen Kinos – noch in Originalfassung mit deutschen Untertiteln- und bekam das Prädikat „staatspolitisch wertvoll“. Nach der Pogromnacht im November 1938 kam der Film kurz danach erneut in die Kinos- diesmal in synchronisierter Fassung.
Rudolf Schündler spricht die Figur des „Bendel“ mit täuschend echtem jiddischen Akzent. Johanna Bassermann (1906-1998), die die weibliche Hauptrolle spricht, wurde erst spät einem breiterem Publikum bekannt: von 1985 bis 1988 verkörperte sie in der TV-Serie „Lindenstraße“ die Figur der „Philomena Bennarsch“. Margaret(h)e Schön (1895-1985) war damals oft in Synchronrollen zu hören. Ihre bekannteste Filmrolle hatte sie beim Stummfilm: in Fritz Langs „Nibelungen“ (1922) spielte sie die „Kriemhild“. Ihre Filmkarriere ging bis in die 1950er Jahre- meist in Nebenrollen.

Meuterei auf der Bounty (USA 1935 – DF 1936)

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Meuterei auf der Bounty
Originaltitel: Mutiny on the Bounty
Produktion: MGM, USA, 1935
Regie: Frank Lloyd
Deutsche Fassung: MGM Synchronabteilung, Berlin
Dialogregie: Wilhelm Reinking
Dialogbuch: Paul Mochmann
Tonschnitt: Hans Lüdke, Heinz Haber
Tonmeister: Oskar Haarbrandt
Tonsystem: Western Electric (USA) – Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih:  MGM, Berlin
Deutsche Erstaufführung: 08.09.1936 (OmU)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Fletcher Christian                 – Clark Gable                 Siegfried Schürenberg
Kapitän Bligh                        – Charles Laughton        Erich Ponto
Seekadett Roger Byam         – Franchot Tone             Oskar Schättiger
Burkitt                                   – Donald Crisp                – ?
Ellison                                    – Eddie Quillan               Wolfgang Staudte
Sir Joseph Banks                    – Henry Stephenson       – ?
Lord Hood                              – David Torrence           C.W. Burg
1. Offizier Mr. Fryer               – DeWitt Jennings          Otto Henning
Kapitän Nelson                      – Francis Lister              Erich Fiedler

weitere Synchronsprecherinnen: Edith Robbers, Lia Fricke-L’Arronge

Am 05.03.1951 lief eine von der MGM neu erstellte Synchronfassung an; mit Siegfried Schürenberg (Gable), O.E. Hasse (Laughton) und Axel Monjé (Tone) in den Hauptrollen

Inhalt:

Portsmouth, 1787. Die HMS Bounty begibt sich auf eine über zweijährige Reise nach Tahiti, um von dort Brotfruchtbäume zu laden, die man als billige Nahrung für Sklaven benötigt. Das Kommando führt Kapitän Bligh, ein Mann niederer Herkunft, aber ein hervorragender Seemann, der aber für seine Brutalität bekannt ist. Einer der Offiziere ist Fletcher Christian, der um Ausgleich bemüht ist. Als einer der Seekadetten ist der junge Roger Byam an Bord, der sich bald mit Christian anfreundet. Schon vor der Abfahrt stellt sich die Brutalität Blighs heraus: er lässt einen Seemann prügeln, obwohl er bereits tot ist. Während der Fahrt zeichnet sich Bligh vor allem dadurch aus, das er seine Mannschaft wg. geringster Anlässe prügeln lässt. Außerdem kürzt er die Essensrationen. Auf Tahiti darf Byam an Land, da er an einem Wörterbuch der tahitischen Sprache schreiben will. Fletcher Christian hingegen muss auf Befehls Blighs an Bord bleiben. Allerdings sorgt der tahitische Häuptling Hitihiti dafür, dass Christian doch an Land kommen darf. Beide -Byam und Christian- verlieben sich in Inselschönheiten. Nach einigen Wochen beginnt die Rückfahrt. Dort stirbt zunächst der beliebte Schiffsarzt „Bacchus“, da ihn Bligh trotz Krankheit antreten lässt. Dann lässt der Kapitän noch einige Männer in Ketten legen. Daraufhin schreitet Fletcher Christian ein; er ruft zur Meuterei auf. Kapitän Bligh und einige seiner Getreuen werden auf ein Beiboot gesetzt und müssen versuchen Land zu erreichen. Mit seemännischem Geschick und harter Hand gelingt es Bligh tatsächlich, eine Insel zu erreichen. Indessen haben die Meuterer wieder Tahiti erreicht, wo sie über ein Jahr sorglos leben. Dann jedoch erreicht eine britische Fregatte die Insel; Kapitän ist- Bligh, der auf Rache aus ist. Fletcher Christian kann in letzter Minute mit Getreuen fliehen. Roger Byam, der an der Meuterei nicht beteiligt war, bleibt auf der Insel. Er wird zusammen mit einigen Männern von Bligh in Ketten gelegt und in England vor Gericht gestellt. Dort werden die Männer allesamt zum Tode verurteilt. Zwar hat Bligh vor Gericht gesiegt, als Seemann ist sein Ansehen allerdings geschädigt. Durch einen Gnadengesuch seines Freundes Sir Joseph an den König wird Roger Byam begnadigt. Christian und seine Leute haben die verlassene Insel Pitcairn erreicht, wo sie von nun an leben.

Anmerkungen:

Einer der ganz großen Kinoerfolge der MGM. 1936 „Oscar“ für den besten Film. Clark Gable, Charles Laughton und Franchot Tone wurde als beste Darsteller nominiert, Regisseur Frank Lloyd für die Regie. Franchot Tone (1905-1968) gehörte damals zu den bekanntesten Stars der MGM, der meist für die zweite männliche Hauptrolle eingesetzt wurden. Im Drehjahr heiratete er Joan Crawford, die Ehe hielt allerdings nur drei Jahre. Tone starb 1968 an Lungenkrebs.
Für Charles Laughton ist in der 1936er Synchronfassung der Charakterschauspieler Erich Ponto (1884-1957) zu hören. Ponto war seit 1908 als Schauspieler tätig; ab 1930 auch oft in Nebenrollen im Film. Ponto lebte von 1914 bis 1947 in Dresden, danach in Stuttgart. In den 1930er Jahren synchronisierte Ponto oft, häufig auch bei der MGM, wo er mehrfach für Lionel Barrymore eingesetzt wurde. Einer seiner bekanntesten Filme ist „Der dritte Mann“ (1949) von Carol Reed. Sein letzter Film war „Der Stern von Afrika“ (1956/57) wo er, bereits todkrank, eine kleine Rolle übernahm.

US-Kinotrailer

Im Westen nichts Neues (USA 1930 – DF 1930)

Im Westen nichts neues- Werbung

Im Westen nichts Neues
Originaltitel: All Quiet on the Western Front
Produktion: Universal, USA, 1929/30
Regie: Lewis Milestone
Deutsche Fassung: Synchronstudio “Rhythmographie”, Am Halleschen Tor, Berlin
Dialogregie: Max Bing
Assistenz: Konrad P. Rohnstein
Dialogbuch: Elsa Jaque, Clement (= Otto Klement??), R. Richter
Tonschnitt (Assistenz): Werner Jacobs
Gesamtleitung: Viktor Abel
Tonsystem: Western Electric (USA)  – Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih: Deutsche Universal, Berlin
Deutsche Erstaufführung:  4. Dezember 1930, Berlin (Mozartsaal)

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Paul Bäumer                       – Lew(is) Ayres              Fritz Ley
Katczinsky                           – Louis Wolheim           Erich Dunskus
Tjaden                                   – „Slim“ Summerville – ?
Himmelstoß                       – John Wray                    Bruno Fritz
Kemmerich                         – Ben Alexander            Wolfgang Staudte
Kantorek                              – Arnold Lucy                 Bruno Fritz

 

Der Film wurde mehrfach neu synchronisiert. 1952 von der Ultra Film Berlin, mit Sebastian Fischer (Lew Ayres). Erich Dunskus sprach seine Rolle für Louis Wolheim erneut. 1984 im Auftrag des ZDF von der Berliner Synchron mit Stephan Schwartz (Ayres) und Franz-Otto Krüger (Wolheim), 2005 für eine DVD-Ausgabe mit Manuel Straube (Ayres) und Hartmut Neugebauer (Wolheim).

Inhalt:

Deutschland, 1916. Eine Abiturientenklasse, angeführt von ihrem „Mentor“ Paul Bäumer, lässt sich durch die patriotischen Phrasen ihres Lehrers Kantorek überzeugen und meldet sich an die Front. Doch bereits die Ausbildung fällt ganz anders aus als die jungen Männer gedacht haben. Ihr Ausbilder, der Unteroffizier Himmelstoß, im Zivilberuf ein freundlicher Postbote, erweist sich als schikanöser Sadist. Er quält die jungen Rekruten, lässt sie durch Matsch robben und stundenlang Exerzieren. An der Front angekommen, lernen die jungen Soldaten bald die Schrecken des Krieges kennen. Zu einem Freund entwickelt sich der erfahrene Unteroffizier Katczinsky, Kat genannt, ein erfahrener Landsturmmann aus Ostpreußen. Nach und nach fallen viele der Abiturienten an der Front. Eines Tages kommt auch Himmelstoß an die Front. Sofort versucht er wieder seinen Feldwebelton, doch niemand hört auf ihn. Voller Angst sieht Himmelstoß dem ersten Angriff entgegen, bei dem er auch fällt. Nach einer Verwundung kommt Paul wieder nach Hause, doch dort findet er sich nicht zurecht. Zurück an der Front findet Paul kaum einen Kameraden wieder. Nur der gute alte Kat ist noch da- doch bei einem Fliegerangriff wird Katczinsky tödlich verwundet. Wieder im Schützengraben greift Paul nach einem Schmetterling- und wird von einem Scharfschützen erschossen. Der Heeresbericht meldet an diesem Tage jedoch nur: „Im Westen nichts Neues“.

 Anmerkungen:

Wohl kaum ein bedeutender Film wurde in seiner Geschichte so zensiert wie „Im Westen nichts Neues“. Erich Maria Remarque schrieb 1928 seinen Bestseller, der im Laufe des Jahres 1929 ein riesiger Erfolg wurde. Der Universal-Chef Carl Laemmle erwarb 1929 die Filmrechte. Im November 1929 begannen die Dreharbeiten. Der Film wurde als Ton- und Stummfilm hergestellt. Im April 1930 fand die Uraufführung der stummen Version statt, die Tonversion wurde im Juni 1930 aufgeführt. In Deutschland hatte der Film in der Synchronfassung am 4. Dezember 1930 im Berliner Mozartsaal seine Erstaufführung. Schon diese Fassung war gegenüber der ursprünglichen Fassung gekürzt, vor allem fehlten die Schleiferszenen mit Himmelstoß. Das hinderte den NSDAP-Gauleiter von Berlin, Goebbels, nicht daran, massiv gegen den Film vorzugehen. Mehrfach störten er und seine SA-Horden Aufführungen des Films. Schließlich wurde der Film vorläufig abgesetzt und am 11. Dezember 1930 verboten. Nach weiteren Kürzungen lief er dann ab 8. Juni wieder an- allerdings nur für geschlossene Veranstaltungen. Am 2. September kam er dann für die Allgemeinheit wieder in die Kinos, nach weiteren Kürzungen und nachdem sich Universal verpflichtete, den Film im Ausland nur in der für Deutschland genehmigten Fassung zu zeigen. Aber auch in den USA selbst und in anderen Ländern wurde der Film immer wieder gekürzt und umgestaltet. Mit dem Machtantritt der Nazis wurde der Film in Deutschland dann endgültig verboten.
Wie schon „Vorhang auf!“ wurde auch „Im Westen nichts Neues“ vom Synchronstudio „Rhythmografie“ eingedeutscht. Der Dialogregisseur Max Bing (1885-1945) war in der Hauptsache beim Rundfunk tätig. Er arbeitete vor allem als Hörspielregisseur. Sein Assistent war Konrad P. Rohnstein, der einige Zeit später eine eigene Synchronfirma gründete. Zu den Assistenten zählte auch der spätere Filmregisseur Werner Jacobs (1909-1999). Die Hauptrolle des Paul Bäumer wurde von Fritz Ley (1901-1980) gesprochen. Ley wurde vor allem in den 1930er Jahren immer wieder in Synchronhauptrollen eingesetzt. Auch nach dem Krieg war er noch einige Jahre in diesem Metier tätig.