Der Schrei der Masse (USA 1932 – DF 1933)

Der Schrei der Masse 2

Der Schrei der Masse
Originaltitel: The Crowd Roars
Produktion: Warner Bros., USA (1932)
Regie: Howard Hawks
Deutsche Fassung: Tobis-Topoly, Berlin
Dialogregie: Alois Johannes Lippl
Dialogbuch: Carl Forcht
Tonmeister: Dr. Hans Bittmann
Tonschnitt:
Ernst König
Tonsystem: Western Electric (USA) – Tobis-Klangfilm (D)
Deutscher Verleih: National Film Verleih & Vertriebs A.G., Berlin
Deutsche Erstaufführung:  1933

Rolle- DarstellerDeutsche Stimme:

Joe Greer               –   James Cagney              Reinhold Bernt
Anne                       –  Joan Blondell                Karin Hardt
Lee                           – Ann Dvorak                    Elisabeth Lennartz
Eddie Greer           – Eric Linden                     Gerhard Bienert
der alte Greer        – Guy Kibbee                     Werner Jung
Spud                         – Frank McHugh              Kurt Werther

Der Film wurde unter dem Titel „Der Schrei der Menge“ fürs TV neu synchronisiert, mit Wolfgang Draeger als Sprecher für James Cagney.

Inhalt:

Joe Greer ist ein erfolgreicher Autorennfahrer. Doch er hat Probleme mit dem Alkohol. Seine Freundin Lee kann nicht verhindern, dass Joe immer mehr trinkt. Eines Tages steigt Joes Bruder Eddie in seinen Rennstall ein. Eddie ist ein talentierter Rennfahrer; seine Leistungen werden immer besser, während es mit Joe bergab geht. Als Eddie Lees Freundin Anne kennenlernt kommt es zum Streit der Brüder. Eddie steigt aus Joes Team aus und fährt erfolgreich für ein anderes Team. Dann stehen sich die Brüder als Rivalen gegenüber. Als es im Rennen fast zur Kollision kommt, schiebt sich Joes Freund Spud zwischen die beiden- und kommt dabei ums Leben. Joe fährt weiter Rennen, doch er kommt über Spuds Tod nicht hinweg. Niemand will Joe einen Rennwagen mehr anvertrauen. Ein Jahr später; Eddie fährt ein großes Rennen, doch er erleidet einen Reifenpanne. Dabei verletzt er sich am Arm. Da eilt Joe zu seinem Bruder; er will für ihn das Rennen zu Ende fahren- mit Eddie als Mechaniker. Joe fährt besser denn je und gewinnt: die beiden Brüder sind wieder versöhnt.

Anmerkungen:

Reinhold Bernt (eigentlich Reinhold Bienert; 1902-1981) und Gerhard Bienert (1898-1986) waren auch im tatsächlichen Leben Brüder. Gerhard Bienert hatte schon im Stummfilm erste Rollen. Im Tonfilm war es bis 1945 in vielen Nebenrollen zu sehen. Nach dem Krieg arbeitete der im Westteil der Stadt lebende Bienert vor allem im Ostteil der Stadt. Im Film und im Fernsehen war er ausschließlich in der DDR zu sehen. Reinhold Bernt war ab 1930 („Der blaue Engel“) in Kinofilmen zu sehen; gelegentlich auch als Hauptdarsteller, meist aber in Nebenrollen. Nach 1945 wurden die Engagements seltener; er war aber noch in einigen Filmen in Nebenrollen zu sehen.

Karin Hardt (1910-1992) war vor allem in den 1930er Jahren ein beliebter Kinostar des deutschen Films („Ein gewisser Herr Gran“, 1933- mit Hans Albers, „Menschen vom Varieté“, 1938- mit Attila Hörbiger, La Jana oder „Via Mala“ (1944/45). Nach dem Krieg wurden die Filmauftritte seltener. Eine ihrer bekanntesten Rollen war die der Haushälterin Kati in der „Schwarzwaldklinik“.

Elisabeth Lennartz (1902-2001) war die Ehefrau von Gustav Knuth. Im Film war sie eher selten zu sehen („Ich bei Tag und Du bei Nacht“, 1932), sie war vorwiegend im Theater tätig. Als Synchronschauspielerin war sie bin in den Krieg hinein zu hören. Nach dem Krieg war sie nur noch selten auf der Bühne oder im Film zu sehen.

Originaltrailer (USA) 

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